Ergebnis 1 bis 10 von 391

Thema: RTL - "Und was verdienst Du "?

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Registriert seit
    28.04.06
    Ort
    eigentlich egal
    Beiträge
    4,286
    Zitat Zitat von Green Tea Beitrag anzeigen
    Doch, scheinbar brauchen Leute wie der Pendler solche Sendungen, um das zu erkennen.
    Willkommen in der Realität.

    Den Kommentar kannst Du Dir sparen. Mir ist schon lange klar, was sie mit uns machen - auch ohne solche Sendungen..... Es ist nur wenigen klar, dass man mit dem Mindestlohn Arbeitsplätze abbaut !!


    Zitat Zitat von Nele S Beitrag anzeigen
    Quatsch, wie kommst du darauf. Seine Frage war, ob die Firma auch erhalten werden könnte, wenn ein Mindestlohn gezahlt werden würde/müsste.
    Genau !

  2. #2
    Registriert seit
    22.09.05
    Beiträge
    26,123
    Pendler, Dich ernst zu nehmen ist wirklich ganz schön viel verlangt.
    Alleine schon die Aussagen in Deinem Eingangspost...

  3. #3
    Registriert seit
    28.04.06
    Ort
    eigentlich egal
    Beiträge
    4,286
    Zitat Zitat von Green Tea Beitrag anzeigen
    Pendler, Dich ernst zu nehmen ist wirklich ganz schön viel verlangt.
    Alleine schon die Aussagen in Deinem Eingangspost...
    Ach ja?

    Zitat Zitat von Green Tea Beitrag anzeigen
    Mich hat der Beitrag sehr erschrocken, wie wenig Menschen verdienen.
    Ist es bei solchen Aussagen nicht eher so, dass Menschen wie Du solche Sendungen brauchen ? Wie kann man über die Realität "erschrocken" sein ?
    Es ist eben in der Wirtschaft so, dass wir uns höhere Löhne einfach nicht (oder zumindest nicht überall) leisten können.

    Viel schlimmer finde ich, was später auf uns zukommt. Denn, was rollt da für eine Lawine auf uns zu wenn diese Menschen in Rente gehen, das wird doch dann absolut nicht reichen......
    Eh ein total unterschätztes Problem an dem sich so mancher Politiker heute nicht die Finger verbrennen will.

    Da ist ja die Notwendigkeit der Grundsicherung quasi schon zwangsläufig vorprogrammiert

  4. #4
    Registriert seit
    22.09.05
    Beiträge
    26,123
    Jep, lieber Pendler, es erschreckt mich immer wieder aufs neue, wenn ich sowas sehe. Was nicht heißt, dass ich das nicht schon vorher ganz genau wußte.
    Solche Reaktionen von Leuten, die so wenig verdienen und ihre Aussagen lassen mich nunmal nicht kalt.

  5. #5
    Registriert seit
    06.10.10
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7,428
    Mich hat das irgendwie traurig gemacht und was ich am wenigsten verstanden habe war, dass am Schluss nur wenige Mitarbeiter rausgepickt wurden, Die auch noch total unverhältnismässig prämiert wurden. Der Mann der seit über 30 Jahren im Betrieb war bekam 250 Euro und die Dame mit dem behinderten Kind, die nichtmal ein halbes Jahr dort war, einen Treppenlift im Wert von 5000. Sicher eine netter Schachzug aber einfach völlig unverhälnismässig. Einer bekam eine Lohnangleichung und was mich am Meisten geschokt hat, dass der 19 jährige Junge (der auch ein kleines Kind hat) nun immer noch auf seinen 5 Euro (!!!!) Stundenlohn sitzen bleibt. Null Gerechtigkeit sondern eher noch eine Verschlimmerung der ungleichen Situation.
    Der Chef war mir auch irgenwie suspekt. Sicher ein netter Kerl aber ganz sicher NICHT aus völlig uneigennützigen Gründen diese Firma gekauft.
    Das er sich (noch!) keinen Gewinn auszahlt ändert sicher nichts daran, dass er kein schlechtes Leben hat. ich gehe mal sehr schwer davon aus, dass das hübsche Schlosshotel genug abwirft (zum Mindest für nen schicken BMW und ne Armani Jeans - wie im Beitrag gesehen).
    Ich kann gut nachvollziehen, dass da jetzt keine explodierenden Gehälter bei rausgekommen sind aber etwas mehr, vor allem Gerechtigkeit, hätte ich schon erwartet.
    Umso schleierhafter ist mir der aktuelle Wahlausgang und dass es immer noch Leute gibt die das so tolerieren und sogar befürworten (Nein dem bösen Mindestlohn)
    Ohne solche Arbeiter würde es überhaupt keine Wirtschaft geben, das wird bei den ganzen Zahlen mit denen da um sich geworfen wird, gerne mal vergessen.

  6. #6
    Registriert seit
    07.08.04
    Ort
    NRW
    Beiträge
    18,069
    Und wenn es dem Inhaber schlecht gehen würde, hätte er diese Fabrik nicht kaufen können. Und damit den Leuten nun mal auch Arbeit geben können. Und, wie oben beschrieben, es gäbe dann doch keine Wirtschaft.

    Warum also wünscht man sich, dass es ihm schlecht geht? Wäre es besser, wenn er in Jeans aus dem Second Hand rumlaufen würde? Für wen wäre das besser? Es gibt viele in den mittleren bis oberen Gehaltsschichten, die müssen auch gut Steuern zahlen. Und wenn das keiner täte, dann gäbe es bald weder Rente noch Hartz4.

    Da werden Steuergelder rausgeballert als ob es kein Morgen gäbe, Deutschland, ein Land mit hervorragendem Ruf in der Architektur etc. Planung, wir bekommen kein großes Projekt zu Ende ohne uns grandios zu verschätzen und die Kosten mindestens zu verdoppeln. Dronen können nicht fliegen. Dafür werden auch Gelder ausgegeben. Hier würde ich mal schauen, von wem solche Debatten überhaupt geführt werden. Warum gibt es diese unsäglichen Neiddebatten, Arm gegen Reich, aber Leute wie de Maiziere sitzen noch auf ihrem Stuhl? Warum gibt es so viele Berater, obwohl wir doch genügend Politiker haben, die diese Aufgaben erfüllen sollten? Und wenn sie Berater haben, warum wird diese Aufgabe so schlecht wahrgenommen und nur kassiert?

    Und trotzdem sind die Menschen in diesem Land offenbar sehr glücklich, denn sie haben ja die CDU gewählt, und nicht nur im Westen, wo dem Volksglauben nach "die Bonzen" sitzen, sondern auch im Osten.
    Liebe Grüße

    Cara

    "Du bist gerade 82 geworden. Du bist immer noch schön und begehrenswert. Wir leben seit 58 Jahren zusammen und ich liebe Dich mehr als je zuvor. Erst kürzlich habe ich mich erneut in dich verliebt" (André Gorz, aus Brief an D)

  7. #7
    Registriert seit
    06.10.10
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7,428
    Zitat Zitat von Cara Beitrag anzeigen

    Warum also wünscht man sich, dass es ihm schlecht geht? Wäre es besser, wenn er in Jeans aus dem Second Hand rumlaufen würde? Für wen wäre das besser? Es gibt viele in den mittleren bis oberen Gehaltsschichten, die müssen auch gut Steuern zahlen. Und wenn das keiner täte, dann gäbe es bald weder Rente noch Hartz4.
    Niemandem nützt es. Er hat sich das sicher durch viel Arbeit verdient und hat diesen Menschen den Hintern gerettet als er die Firma gekauft hat. Das war so auch nicht gemeint (sollte das auf meinen Post bezogen gewesen sein). Ich fand es nur irgendwie abstrakt im Zusammenhang damit, dass er auf seinen Gehaltszettel eine Null geschrieben hatte. Dies bezieht sich sicher nicht auf sein Leben.

  8. #8
    Registriert seit
    27.05.05
    Ort
    Hanau
    Beiträge
    7,432
    Sozialismus (allen geht es gleich schlecht) hat ja nun mal nicht funktioniert. Wollten ja alle raus aus der DDR und haben gejubelt wie blöd als die Mauer fiel. Warum wohl?
    Nun ist es auch nicht recht. Höchstwahrscheinlich wäre es vielen lieber, wir lassen alle aus Solidarität den Griffel fallen und gehen nach Hause zum Nixtun. Sollen uns doch mal die anderen durchfüttern.

    Ich kann diese Neiddebatte auch nicht mehr hören. Warum soll ein Unternehmer nicht mehr verdienen? Es ist ja auch nicht so als dass ALLE Unternehmer reich wie Krösus sind und es ist auch nicht so, dass ALLE Arbeiter am Ende des Monats nicht wissen wie sie ihren Kühlschrank füllen. Der Mehrheit geht es nicht schlecht - sonst hätten sie ja nicht die CDU wiedergewählt.

    Aber es ist ja wie so oft: Selber nix riskieren wollen, dann aber über denjenigen herziehen der mit seinem gesamten Vermögen haftet um Arbeitsplätze zu schaffen - und um sich endlich mal die Armani Jeans leisten zu können

    Davon abgesehen: Ich bin absolut der Meinung, dass für Arbeit ein auskömmlicher Lohn gezahlt werden MUSS. Jeder der von früh´s bis spät arbeitet muss soviel verdienen, dass er sich durch´s Leben bringt. Ob dabei ein Fiat Punto herausspringt oder ein BMW ist aber allein seiner Ausbildung geschuldet (und natürlich seinem Ehrgeiz).
    ****** under construction ******

  9. #9
    Registriert seit
    27.05.05
    Ort
    Hanau
    Beiträge
    7,432
    Wenn 50 Mitarbeiter jeweils 1 Euro mehr bekämen (den Mindestlohn) müsste die Wurstfabrik im Monat ca. 5000 Euro an Lohn und Lohnnebenkosten mehr bezahlen.
    D.h. sie müsste einen weitaus höheren Umsatz erzielen (ich habe keine Ahnung wie die Marge im Lebensmittelbereich ist) als "nur" für 5000 Euro mehr Wurst zu verkaufen. Umsatz ist ja nicht gleich Gewinn.

    In dem Fall wäre es wirtschaftlich sinnvoller 2 Mitarbeitern zu kündigen um dann den anderen den Mindestlohn auszahlen zu können. Ob das die Lohntüte fetter macht, wage ich aber zu bezweifeln. In diesem Niedriglohnsektor garantiert nicht. D.h. im Endeffekt: zwei oder drei Kollegen weniger um dafür "nur" 20 Euro mehr zu verdienen?

    Ich weiß auch nicht ob unterschieden wurde zwischen Stundenlohnbeschäftigten und Festlohnangestellten in dem geschilderten Fall. Und wie da die prozentuale Aufteilung im Betrieb ist.
    ****** under construction ******

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.08.11, 21:27:28
  2. Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 29.07.10, 21:18:31
  3. Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 22.07.10, 18:56:47
  4. Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 13.12.07, 18:28:38
  5. Suche "Milk", "Basmati" und "Buttercream Pear"
    Von Schlaubi im Forum Tauschboerse
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.09.07, 19:20:49

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •