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Thema: Kollege nervt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von apia Beitrag anzeigen
    Meine beste Idee:
    Mit Humor.
    Ist er so drauf, dass er denkt, er müsste dir die Welt erklären, würde ich sowas sagen wie : " oh, alle aufgepasst, der Opa erzählt wieder vom Krieg"


    Der ist saugut !!! Ich hab fast unterm Tisch gelegen gerade. Werde ich mir merken für bestimmte Anlässe.

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich sowas zu einem Kollegen sagen würde, mit dem ich weiter arbeiten muss. Mit Humor kann man vieles erfolgreich regeln, das stimmt, aber es ist manchmal eine ganz feine Linie zwischen entschärfendem Humor und beißendem Spott, bei dem sich der andere verar***t vorkommt und dann kann der Schuss auch nach hinten losgehen. Vor allem, wenn er sich vor versammelter Mannschaft bloßgestellt fühlt.

    Man muss für diese Art der Abgrenzung natürlich auch gemacht sein, nur dann kann das wirklich gut gehen. Aber wie gesagt: Ich find den Spruch an sich richtig klasse.


    @ Datura: Wie lange arbeitet ihr bereits zusammen und wie ist euer Verhältnis sonst so?

  2. #2
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    in dem ähnlichen thread "mein kollege ist ein labersack" gibt es wunderbare tipps. besonders die "reim-strategie" gefällt mir ausgesprochen gut.
    http://www.beautyboard.de/showthread....ight=labersack
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  3. #3
    Avatar von Medha
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    Ironische Tour:
    Ich würde ihn übertrieben ernst nehmen. Wenn er Dir Tipps für's Leben gibt wie "Fräulein Datura, morgen scheint die Sonne, denken Sie daran sich gut einzucremen" würde ich entgegnen "Tatsächlich? Danke Herr A. Was nimmt man denn da? Sonne? Waren Sie schon einmal in der Sonne?" also mich wirklich übertrieben naiv stellen. Entweder er merkt was das soll oder er ist einfach genervt.

    Ernsthaft: ihn zur Seite nehmen und ihm ganz neutral sagen:"Herr A, Sie geben mir Ratschläge. Ihre Ratschläge wirken auf mich in einer Art belehrend, die ich unangemessen finde. Bitte halten Sie sich in Zukunft damit zurück." Dieser 3-Schritte aus einen Sachverhalt benennen, zeigen wie es wirkt und Konsequenzen einfordern funktioniert ganz gut. Blos nicht diskutieren. Kein "wahrscheinlich meinen sie es gut, aber ..."

    Ich hatte mal auf dem U-Bahnhof zwei Jungerwachsene, die mit ihrer Soundbox den Bahnsteig beschallt haben. Auf den Satz "Ihre Musik ist laut (Fakt), das nervt die anderen Leute (wie wirkt es), bitte machen Sie das aus (Aufforderung)", guckten die einigermassen verblüfft und haben das Ding sofort ausgemacht.

    Bei Konflikten (und auch sonst) finde ich Offenheit und Transparenz am hilfreichsten. Man vergibt sich nichts, wenn man die Situation so benennt, wie man sie wahrnimmt und wenn man es nicht gerade mit pubertierenden Jugendlichen sondern mit erwachsenen Menschen zu tun hat, dann kommt man damit auch meist zu einer Lösung oder einem Burgfrieden. Manchmal hilft Humor, aber das ist eine schwierige Gratwanderung, weil das Humorverständnis nun mal sehr unterschiedlich ist.
    Geändert von Medha (29.04.14 um 07:23:18 Uhr)
    “There are many ways you can establish your own path,” he said, sounding very much like the teacher he is. “The reason I love my catch phrase, ‘Make it work,’ is because it is not just about what is happening in the workroom, it is about life. Taking the existing conditions, the things we have available to us, and rallying them to ascend to a place of success.” (Tim Gunn)

  4. #4
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    Also ich kann natürlich keine frechen Antworten geben wie von apia vorgeschlagen.
    Und ich möchte mir den Kollegen auch nicht "zur Brust nehmen".
    Dazu sind seine Belehrungen zu subtil und zu beiläufig.

    Aber die Idee, auf das ganze mit Humor zu reagieren, ist sicher nicht verkehrt, ich muß nur noch überlegen, wie ich das in der Situation umsetze. Er kommt halt leider nicht von selbst darauf wie nervig er ist.
    Er denkt glaube ich, daß ich ihn bewundere, weil er so klug ist. *gähn*

  5. #5
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    Ich würde es komplett ignorieren, null darauf eingehen und sofort das Thema wechseln.
    Manche Menschen sind furchtbar einfach, andere sind einfach furchtbar

  6. #6
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    Zitat Zitat von Peppermintpatty Beitrag anzeigen
    Ich würde es komplett ignorieren, null darauf eingehen und sofort das Thema wechseln.
    Ja.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  7. #7
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    Ich gehe ja nicht auf seine klugen Bemerkungen ein, aber dadurch denkt er irgendwie, ich bin sprachlos ob seiner Klugheit.
    Ich spüre direkt, wie er den Nachhall seiner Worte genießt, wenn keiner mehr was darauf sagt.
    Und insgeheim rollen ich und meine Kolleginnen mit den Augen.

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