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Thema: Getreidefreie Ernährung für Hunde besser?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Belladin Beitrag anzeigen
    dürfte sie bei ihrer Größe nur ca 15 Kilo wiegen, hat aber eher 18 bis 19 drauf. Bislang ist es mir nicht gelungen sie schlanker zu bekommen, wobei sie als Stefford-Terrier-Mix vll auch einfach kräftig gebaut ist.
    Welcher Mix ist sie denn genau? Staffordshire bullterrier oder Amstaff?
    und wie gross ist sie ungefähr?
    Meine wiegt 28 Kilo und ist normalgewichtig.
    "Il profumo è come l'amore, solo un poco non è mai abbastanza"

  2. #12
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    Barfen ist nur dann gut, wenn man möglichst umfangreich über die nötige Zusammensetzung des Futters informiert ist, außerdem ist es problematisch, wenn kleine Kinder im Haushalt sind und wild mit dem Hund knuddeln / sich ablecken lassen. Salmonellen etc. sind zwar für das Tier unproblematisch, für Menschen aber leider ganz und gar nicht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich schon immer - sowohl in meiner damaligen Zeit als Katzenzüchter als auch jetzt als Hundebesitzer - hochwertiges Trockenfutter füttere und meine Tiere in der Vergangenheit und auch jetzt seltenst krank sind und durch die Bank recht alt geworden sind. Mehrere Freunde von mir barfen und haben meines Erachtens überdurchschnittlich viele gesundheitliche Probleme im Bestand. Das mag natürlich Zufall sein, die Anzahl der Bekannten taugt nicht für eine Statistik ... aber vom Bauchgefühl her, sehe ich Barfen doch eher kritisch.

    Hierzu auch:

    http://www.tierklinik.de/ratgeber/ex...juergen-zentek

    Lieben Gruß
    Steffi
    Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

  3. #13
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    Man kann sich doch das nötige Wissen aneignen, das ist keine Hexenwerk. Es gibt gute Literatur und auch gute Internetseiten, wo man nachlesen kann, wie es geht.
    Zu der Salmonellengefahr kann ich nur sagen, wir hatten immer mehrere Hunde im Haus und barfen seit mehr als 20 Jahren, von uns hatte noch keiner Salmonellen. Ich will nicht ausschließen, das so etwas möglich ist, aber ich denke persönlich, die Gefahr hält sich in Grenzen. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung und Meinung.

    Beispiele für überdurchschnittlich oft kranke Hunde finden sich sicher auf beiden Seiten. Ich kenne viele, die ausschließlich Trockenfutter füttern und Stammgast beim Tierarzt sind. Das ist wie mit vielen Dingen auch, es gibt immer Bespiele, die die ein oder andere Seite heranziehen, um zu sagen, dieses oder jenes ist besser.
    Ich finde, es könnte einen Versuch wert sein, um den Hund eventuell wieder gesundheitlich zu stabilisieren und dien allgemeinen Zustand zu verbessern.
    Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, daß man darauf wartet. Marylin Monrone
    Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: zulassen - weglassen - loslassen.

    Was wir spüren, hinterlässt Spuren.

  4. #14
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    Ja, man kann sich das Wissen sicher aneignen und gerade im Internet in Foren findet man viele Barfer mit viel Wissen, aber wenn man sich mal unter den weniger belesenen Hundehaltern umhört, die nur mal gehört haben, dass selbst Kochen oder roh füttern ne tolle Sache ist, dann hört man da eher Schauergeschichten.
    Also so Sachen wie 100% Fleisch, kein Gemüse, keine Knochen oder eben nur Muskelfleisch aus dem Supermarkt, kann man natürlich alles mal machen, aber auf Dauer muss man halt auch auf ein ausgeglichenes Calcium/Phosphor Verhältnis achten, sei es durch Knochen, Eierschalenpulver o.Ä. und gerade auch Innereien wie Leber füttern.
    Hatten hier gerade auch erst den Fall, die Leute schlachten selbst, der Hund hat die Reste frisch oder selbst eingekocht bekommen und am Ende ging es ihm damit so dreckig, dass er mangelernährt beim TA landete und (unter anderem) richtiges Hundefutter verordnet bekam.

    Damit bestreite ich nicht, dass es ne gute Sache sein kann, gerade bei allergischen Hunden oder für eine Ausschlussdiät, aber eben nur, wenn es mit Verstand gemacht wird Also wenn dann erst belesen und gerade in diesem Fall auch mit dem Tierarzt absprechen!

    Ich bin aber bei Steffi, mit einem hochwertigen Fertigfutter fühle ich mich auf der sicheren Seite. Ist auch nicht so teuer, für einen 15kg Sack Trockenfutter zahle ich 60€, das ist dann am Ende knapp 1€/Tag, mit gleichwertigem Nassfutter wäre es sehr viel teurer.

  5. #15
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    Ich sag vorab: Ich habe von Hunden keine Ahnung. Aber ich habe selbst chronisch mit Entzündungen zu kämpfen und rate Dir deshalb (vom Menschen auf den Hund schließend) Deinen Hund unbedingt auf Diät zu setzen; weniger essen bedeutet bei mir (typisch für Arthritispatienten) weniger Schmerzen, weniger Entzündungen. Gut möglich, dass die Entzündungen in der Abnehmphase weniger werden (dabei nicht durch das niedrigere Gewicht, sondern durch weniger Essen, Fette etc.).

    Zum richtigen Futter für Hunde kann ich nichts beitragen.

  6. #16
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    ich habe Kimberly gerade vermessen: im Stehen hat sie 40 cm Schulterhöhe, die Länge ist 70 cm von der Nase bis zum Po. Damit ist sie wohl ein etwas kleineres Model, und eindeutig zu dick, wie ich auch immer wieder von anderen zu hören bekomme. Heute habe ich sie gewogen und da hatte sie nur 17 Kilo, wahrscheinlich weil sie diese Woche krank war und zwei Tage nichts gegessen hat.
    Was genau "drin" ist kann ich nicht sicher sagen, irgendwas mit Stefford auf jeden Fall. Genau genommen war es eher ein "Fehlkauf", da wir eigentlich nicht beabsichtigt haben einen sogenannten Kampfhund anzuschaffen. Mein Mann wollte diesmal den Kauf übernehmen, da er unsere beiden vorigen Hunde (undefinierbare kleine Mischlinge, Mutter und Tochter) gar nicht leiden konnte. Er meinte, mit einem kleinen Terrier würden wir nichts falsch machen, dass es dann ein Stefford-Mix wurde war uns anfangs nicht ganz klar, zumal Kimberly erst 6 oder 7 Wochen alt war bei der Anschaffung und nun ist sie natürlich die Allerliebste.

    Zur Ernährung,
    das Barfen spricht mich jetzt nicht so an, rohes Fleisch füttern finde ich ungewöhnlich. Ich werde jetzt wohl auf hoffentlich hochwertiges Dosenfutter plus zusätzlich mehr Gemüse umstellen, vllt noch Ergänzungen dazu, Omega-3 bekommt sie ja schon.
    Geändert von Belladin (01.02.15 um 11:18:30 Uhr)

  7. #17
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    Ich denke auch, setze sie auf Diät. Wenn sie 15 kg wiegt wirst du sehen ob sie sich besser fühlt.
    Wir haben ja auch zwei Hunde, der eine ist 6-7, der andere 13, es sind große Schäferhund Mixe. Auch die alte Dame ist noch fit und kann auch noch 3 Stunden am Stück mit uns wandern und hat keine Schmerzen. Glücklicherweise sind sie beide auch top gesund und wir gehen zum Tierarzt nur einmal im Jahr zur Impfung.
    Ich mache das Essen für sie selbst, und mische auch für die Hunde geeignete Reste aus unserem Essen rein, wie z.B. Reis oder Gemüse.
    Bekommen die beiden zu viel Fleisch, macht das am ehersten Probleme. Dann gibt es durchaus Durchfall, sonst nie.
    Wie das bei anderen Hunden ist weiß ich nicht, aber so ist es bei unseren.
    Davon mal abgesehen finde ich es irgendwie dekadent Hunde nur mit Fleisch zu füttern.
    https://www.instagram.com/apiasimon/

  8. #18
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    Mein Avatar fütterte ich die letzten zwei Jahre auch Getreide-frei da ich den Eindruck hatte, mit Getreide hätte sie eine ständige Flatulenz. Wolfsblut gab es hier damals noch nicht, so fütterte ich "Bestes Futter".
    Unser jetziges Püppchen bekommt Barf komplet. Mit Kräutern und Gemüse. Das frisst sie seit gut 1,5 Jahren mit gleichbleibendem Enthusiasmus, was bei ihr wirklich was heißt.
    Ich habe auch für sie gekocht und gebraten, doch sie fraß es z.B. zwei, drei Tage und dann wieder nicht.
    Das Barfen scheint ihr auch gut zu bekommen und so werde ich daran nichts mehr ändern. Der nächste Hund wird allerdings möglichst wieder mit Trockenfutter versorgt.
    Der Signaturduft ist ein Versprechen für Freunde und eine Drohung für Feinde.

  9. #19
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    Bestes Futter hatte ich vor Wolfsblut, fanden wir auch gut, aber man hat "klangheimlich" die Packungsgröße von 15kg Säcke auf 10kg Säcke geändert - natürlich zum gleichen Preis. Das hat mich so geärgert, dass ich gewechselt habe

    An Nassfutter kann ich Lukullus Menu Gustico empfehlen (gibts auch getreidefrei) und ist nicht soooo teuer wie vergleichbar hochwertige Sorten. Achso, bei Nassfutter immer schauen, dass es als Alleinfutter ausgezeichnet ist, bei Reinfleischdosen muss zugefüttert werden.

    Als ich meine bekommen habe, hatte sie auch 3kg zuviel, aber das haben wir gut in den Griff bekommen, ich habe ihr Futter abgewogen (in ihrem Fall 170g Trofu/Tag statt den empfohlenen 275g) und einen Teil davon gleich in den Leckerlibeutel abgezweigt, der Rest wurde auf 2 Mahlzeiten aufgeteilt plus einen Kausnack, der nicht so ansetzt, in ihrem Fall Farmfood Rawhide.
    Was auch immer geht ist eine rohe Karotte oder ein Stück Gurke zum Knabbern
    Übrigens braucht sie auch zum Gewichthalten nicht mehr Futter, die Fütterungsempfehlungen sind oft zu hoch angesetzt, zumal meine halt auch alt und kastriert ist.

  10. #20
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    hätte ich mich an die Fütterungsempfehlungen der Hersteller gehalten, hätte ich vermutlich beide Leos rollen können.
    Ich habe immer ca. ein Drittel weniger gegeben und keine war mager.
    Der Signaturduft ist ein Versprechen für Freunde und eine Drohung für Feinde.

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