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Thema: Meine Familie schrumpft

  1. #1
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    Standard Meine Familie schrumpft

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    Hallo Ihr Lieben,

    morgen Ostern und mir ist sooo komisch.
    Ich habe drei Kinder und an solchen Feiertagen war bei uns immer voll, laut und ich hatte sehr viel Arbeit.
    Manchmal hätte ich mir mehr Ruhe gewünscht.
    Jetzt aber sind wir das erste Mal zu dritt.
    Sehr wenig!
    Meine Tochter macht einen Austausch in Frankreich, der älteste Sohn hat geheiratet und kommt das erste Mal nicht zu uns.
    Anfangs habe ich mich sogar gefreut, aber jetzt habe ich Angst vor der Situation.
    Wie seid Ihr damit umgegangen, wenn das Haus leer wird?
    Liebe Grüße
    mohnblume

  2. #2
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    Mir machen Feiertage auch immer noch einen Knoten im Hals, weil ich damit eigentlich auch Familie und Familienbesuche verbinde, aber es wird besser. Zu Dritt fände ich ja noch ganz schön, da ich ganz allein bin.

    Ich plane mir mittlerweile meine Feiertage sehr genau. Sie sind ja fast immer mit einem langen Wochenende verbunden. Da kann ich dann auch mal größere Sachen in der Wohnung machen, für die sonst wenig Zeit ist (gestern war es der Kleiderschrank), aber auch Aktivitäten allein und mit Freunden werden immer eingeplant.

    Ich versuche zu vermeiden, alles so zu machen, wie es mal war (geht ja auch gar nicht), habe aber eigentlich von allen klassischen Feiertagsritualen etwas behalten.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  3. #3
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    Wir sind dieses Jahr auch nur zu Dritt, der eine Sohn ist immer noch im Ausland.

    Ja, es ist komisch, vor allem weil der andere Sohn alle witzigen Traditionen verweigert, wenn der Bruder nicht dabei ist.
    Was machvollziehbar ist, man kann einen Riesengag draus machen, wenn mehrer Teenager Eier und Geschenke suchen und so tun als gäbe es einen Osterhasen, ein Siebzehnjähriger alleine sucht natürlich keine Ostereier

    Wir versuchen es jetzt irgendwie trotzdem österlich zu machen, ob das so richtig gelingt, ich weiß es nicht, ich persönlich fände Ostern ohne Kinder nicht so dramatisch, ähnlich wie Silvester, aber Weihnachten wäre zum Beispiel für mich arg.

    Wir hätten als Alternative meine Eltern besuchen können, da wären dann mehr Leute und noch mehr Kinder, aber das wollten wir nicht.

    Mohnblume, ich schätze Ihr müsst einfach versuchen es trotzdem besonders zu machen, bisschen ruhiger und anders halt
    Liebe Grüße
    Cordu

  4. #4
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    Ich kann dich sehr gut verstehen. Wir hatten nie eine große Familie, aber an Feiertagen waren wir immer 8-10 Leute und das war richtig schön. Dann sind meine Oma und mein Opa gestorben (zur Familie väterlicherseits hatten wir nie Kontakt) und es gab Erbstreitigkeiten zwischen meiner Mutter und meinem Onkel. Da ich zu dem Zeitpunkt auch keinen Freund hatte, waren wir nur noch zu dritt (zur Familie väterlicherseits hatten wir nie Kontakt). Jetzt feiern wir zu viert (Mama, Papa, mein Freund und ich).
    Wir haben auch keine Kinder, sodass sich der Kreis auch nicht mehr vergrößern wird. Wenn meine Eltern mal nicht mehr sind, dann gibt es nur noch uns beide.
    Mein Freund hat noch zwei Geschwister und drei Nichten, aber die Familie wohnt 400 km entfernt, daher sehen wir die nicht so oft. Ich liebe diese großen Familienfeste, denn da sind immer mindestens 20 Leute oder mehr. Anfangs war ich damit total überfordert, weil ich so viele Leute nicht gewohnt war.
    LG badhairday

    ----------------------------------------------------

    Niveau ist keine Handcreme

  5. #5
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    Mohnblume, deine Familie schrumpft nicht, sie schlägt nur auch woanders Wurzeln.

    So ist das mit Kindern und es zeigt, dass ihr ihnen einen guten Start für ein eigenes Leben gegeben habt.

  6. #6
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    Ja, du hast Recht, aber seltsam ist es doch. So schön es ist, nicht mehr so wahnsinnig viel Arbeit mit der Familie zu haben, so gerne hätte ich sie ab und zu auch mal wieder hier...
    Mein neuer Blog: fabshamans.berlin - schamanisches Leben in Berlin.

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