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Thema: Intermittierendes Fasten

  1. #1
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    Standard Intermittierendes Fasten

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    um den Low Carb-Thread nicht zu Shreddern, hier eine Teilauslagerung.

    Ich würde gern mehr darüber wissen und hatte im Gefühl, dass das mal Thema war, damals war ich aber mit anderen Sachen beschäftigt.

    Wer hat das schon gemacht, wie angefangen, welche Erfahrungen, Motivation, Erfolge, Rückschläge? Ich will alles wissen.

    Ich versuche im Moment, die Essenspausen auszudehnen, womit ich auch wieder den Abbau der Stoffwechselprodukte innerhalb der Zelle ermöglichen will und mir generell Zeit schaffen, wo ich nicht an Essen denke und nichts kraftzehrend verdauen will. Ich will mal probieren, wie sich das auswirkt und bräuchte etwas Führung.
    "Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem."
    Jack Sparrow

  2. #2
    Avatar von Layla
    Layla ist offline Irgendwas ist immer ...
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    Schau mal, hier ist der andere Thread:
    https://www.beautyboard.de/showthrea...dere-Varianten

    Vielleicht hilft das etwas fürs Erste?
    Who cares if one more light goes out?
    In a sky of a million stars?

    Well ... I do

  3. #3
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    ah, ich hab den extra gesucht und nicht gefunden. Danke.

    hm. Paar interessante Dinge hab ich gefunden, aber es geht bei den meisten ums Abnehmen, da hab ich jetzt zwar keinen Bedarf, aber eine interessante Frage.

    Wie kriegt man die Kalorienmenge, die man braucht, um so zu bleiben und nicht abzunehmen in zwei Mahlzeiten ohne (viel) Kohlenhydrate?

    Die Sättigung ist ja zum Teil enorm. Geht das, weil der Körper sich merkt, dass das jetzt das neue System ist, aber nicht, wenn man es probiert?

    Wie waren die gesundheitlichen Auswirkungen, merkt man das? Haut? Blutdruck? Sonst was? Bei meinen bisherigen Erfahrungen von einer Woche Fasten und 4 Wochen Fit-for-Life-Trennkost hab ich das sofort gemerkt: nach kurzer Unlustphase unglaubliche Energie, gesunde Haut (damals hatte ich noch sehr mit Rötungen und Pickeln zu tun) Cellulite war zumindest bei der Trennkost fast vollständig weg, usw.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ab und zu im Frühjahr und Herbst als Kur zu machen, bin aber jetzt schon gar nicht so weit weg. 16 Stunden Pause mach ich jetzt schon. Zumindest an No Carb-Tagen ist das gar kein Problem. Kommen Kohlenhydrate dazu, wird es wieder schwierig mit dem Hungergefühl.
    Geändert von Iridia (13.10.16 um 15:54:57 Uhr)
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    Jack Sparrow

  4. #4
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    Ich liebäugel auch schon länger mit IF. Gehöre zu den Leuten, die morgens nicht unbedingt frühstücken müssen und finde es auch einleuchtend, dass der Körper dann länger Ruhe zum Verwerten hat.

    Folge auf Instagram einem Mädel, die das schon ewig macht, allerdings ist sie Studentin und kann sich für die Mahlzeiten dann entsprechend Zeit nehmen. Die braucht sie aber auch, weil sie Highcarb isst und dementsprechende Mengen zu vertilgen hat. Ich würde auch bei IF eher in Richtung Low Carb gehen wollen. Leider bin ich mit dem Mittagessen zeitlich auf das Zeitfenster 12.30 - 13.00 Uhr beschränkt und hab da wenig Spielraum. Ich habe etwas Sorge, dass mir das dann einen Tick zu spät ist und bei mir gilt auch der Spruch "I'm not myself when I'm hungry". Ich glaube, ich werd es nach dem Urlaub einfach mal ausprobieren...
    It's easy to be morose and hard to be happy.

  5. #5
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    Ich setz mich mal ganz vorsichtig dazu
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  6. #6
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    Ich habe keine Ahnung wie lange ich das schon mache, ich tippe mal auf 2,5 Jahre. Das hat hier mit einigen Threads und einem BBC Film angefangen durch den das 5:2 Fasten bekannt wurde.

    Mich interessiert v.a. der gesundheitliche Aspekt meinen Blutdruck besser unter Kontrolle zu bekommen, neben vielen andern positiven Auswirkungen, die ich aber nicht weiter verfolge oder messe.
    Das mit dem Blutdruck hat in Verbindung mit Sport sehr gut geklappt. Beim Sport ist Cardio in Form von Joggen bei mir wohl am effektivsten.

    Da ich eine chronische und sehr leidenschaftliche Frühstückerin war, sah ich mich zu Beginn vor grossen Problemen. Über ein Jahr lang trank ich morgens immer einen BPC. Die Menge an Butterschmalz und Kokosöl variierte ich je nach dem wann ich aufstand und wie lange ich durchhalten musste.
    Der BPC durchbricht das Fasten nicht, da kein Eiweiss und keine KHs im Kaffee sind.

    Irgendwann versuchte ich es ohne BPC und es ging mir nicht schlechter und seither lass ich es.

    Meine Fastendauer beträgt ca 16 Stunden.

    Morgens trinke ich nur einen doppelten Espresso und dann Grüner Tee.

    Ich hätte es wirklich nie für möglich gehalten, dass ich morgens ohne Frühstück ansprechbar und funktionstüchtig bin, aber es hat geklappt. Manchmal falle ich kurzfristig schon in ein Loch, aber wie gesagt nur kurzfristig. Wichtig ist wirklich, dass man genügend trinkt und der Espresso macht mich fit.

    Ausnahmen mache ich, wenn ich ausser Haus bin (also über Nacht) oder, wenn es sich mit der Familie ergibt mal gemeinsam zu Frühstücken. Das passiert vielleicht einmal im Monat.

  7. #7
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    Das ist ja schon mal interessant. Bei mir beginnt dann mit dem BPC (10.00 Uhr im Moment) das Essen erst 14, 15.00 Uhr,
    Ich dachte, ich lass das auch mal weg, weil auch Fett verdauen muss und beginne 12.00 Uhr und zwar gern mit dem Bulletproof Coffee. Ich trinke den innerhalb der Woche gern, weil ich noch nie der Frühstücker war und mit einem Getränk lange satt bin, klar und energiegeladen. Ich hatte auch das Gefühl, dass er mich gesünder macht, langfristig. Gerade das war auch ein Weg, den ich weiter gehen will.

    Bei Kindle unlimited gibt es gerade "Gesund und schlank durch Kurzeitfasten" von Daniel Roth, der sehr gut und locker schreibt und verschiedene Arten vorstellt. Ich bin vor 2 Wochen schon mal auf ein Buch namens "Esspausen" gestoßen, das mich spontan angesprochen und mein Interesse entfacht hat. Im Gegensatz zu früher bin ich durch No Carb auf den Genuss gekommen, 4-5 Stunden satt und bedürfnisfrei zu sein. Interessanterweise funktioniert das inzwischen auch, wenn ich gemischt esse. No Carb gilt ja eigentlich hauptsächlich als Ausstieg aus der Kohlenhydratspirale und ist meist ein zeitweises Projekt in Richtung Low Carb. Ich liebe es immer noch, denke aber auch, dass ein Teil der guten Wirkungen darauf zurückzuführen ist, automatisch diese Pausen zu machen, deswegen jetzt mein Interesse speziell daran.

    Was mich brennend interessiert und ich noch nicht gelesen habe: was passiert mit den Muskeln? Alles bisher Gelesene bezog sich auf Gewichtsverluste. Andererseits greift der Körper bei Essenspausen erstmal die Muskeln an. Klar sinkt dann das Gewicht, aber das will ich eigentlich nicht. Ich halte allerdings für möglich, dass sich das einpegelt, wenn der Körper ein System erkennt und vertraut, dass es eben später, dann aber sicher und viel gibt.

    Für mich wäre noch ein anderer Aspekt verlockend. Seit No Carb und der damaligen Gewichtsabnahme hat sich die Menge dessen, was ich essen möchte, dezimiert. Das Sättigungsgefühl greift viel eher. Folge: im Restaurant lasse ich die Hälfte zurück gehen und aufwenig Kochen ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit geworden. Da ich ohnehin Freundin erstklassiger Lebensmittel bin, esse ich die gern einzeln. Auch zu Besuch ist es blöd, so wenig zu schaffen. Roth schreibt in seinem Buch, dass es anfangs schon ein wenig ambitioniert ist, allen Bedarf in ein kleines Zeitfenster zu bekommen, vor allem, wenn man noch abnehmen will und größeren Kalorienbedarf hat. Bei mir wäre das eigentlich die Lösung. Ich hoffe, dass sich das Sättigungsgefühl mehr Zeit lässt und die Tageskalorien einfach anders aufteilt.
    Ich stelle es mir aber gerade jetzt in der kommenden kalten Zeit schön vor.

    Vor einiger Zeit las ich in einem Buch von Heiner Lauterbach, dass seine Frau nur jeden zweiten Tag isst. Sie sagt, sie würde sonst aufgehen wie ein Hefekloß. Ich dachte damals "könnte ich nicht" und hab micht weiter darüber nachgedacht, aber jetzt fällt mir ein, dass sie auch eine harte Variante dieses Systems bevorzugt. Roth schreibt in seinen Buch, dass das seine Frau auch gemacht hat, es aber schon zuviel des Guten war. Das kenn ich. Ich denke, oft wird das Abnehmen überschätzt, das Finetuning aber unterschätzt wird. Wer noch dazu krank ist, kommt dann völlig aus dem Lot. Meine Zeiterfahrung war: 3 Monate langsam vor allem Fett abnehmen, 9 Monate danach wieder etwas hoch, wieder etwas anders essen und am perfekten Punkt stabilisieren. Da bin ich immer noch.

    Mir gefällt jetzt das Zusatz-Feature, auch mit Pausen balancieren zu können. Ich mag kein minderwertiges Essen mehr essen. Bin ich unterwegs und es ist nicht gerade Sommer, ist es toll, nicht aus Hungergrunden unterwegs fragwürdige und überteuerte Angebote annehmen zu müssen. Einen Tag nichts essen zu müssen, ohne sich unwohl zu fühlen, scheint mir eine erstrebenswerte Fähigkeit zu sein, unabhängig davon, ob man sie oft nutzt. Der Werbeslogan "Das Beste oder nichts" spricht mich sehr an. Warum nicht auch für den Körper?

    Mein Schritt eins: 16 Stunden Pause, abwechselnd mit 18 Stunden Pause anpeilen. Ich hab gestern bis 20.00 Uhr gegessen, meine dicke, fette Blumenkohlsuppe, die ich gestern gekocht habe. Mit den Kalorien versuche ich jetzt auf 12.00 Uhr zu kommen. Ich esse normalerweise eher und ein leichtes Kribbeln in der Magengegend hat sich genau 10.00 Uhr eingestellt, also der Zeit, in der ich sonst BPC trank, die Gewohnheit scheint zu greifen, sich aber gut anzupassen. Das deckt sich auch mit Samoas Beobachtungen mit dem BPC.

    Roth selber isst völlig gemischt. Zum Abnehmen, aber auch für die Gesundheit scheint das ebenfalls zu reichen.
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    Jack Sparrow

  8. #8
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    Dieses Daniel Roth Buch habe ich damals auch gelesen und dann noch das Buch zu dem BBC Film The Fast Diet von Michael Mosely.

  9. #9
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    Schon den ersten Fehler gemacht.

    Er sagt, man soll wenigstens 14 Tage bei einem Intervall bleiben. Ich hab ihn schon heute versucht, auszudehnen und das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder Hunger bekommen. Jetzt bin ich eigentlich ziemlich satt, hab aber noch bis 20.00 Uhr Zeit und frag mich, wie es morgen aussieht. Ich kann mir schon vorstellen, dass das noch paar Tage so gehen kann, immerhin verliert der Körper gerade seine Sicherheit, zu den festgelegten Zeiten was zu kriegen und kriegt dann aber lange nichts.

    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass ich auch vorher gar nicht so lange Pausen hatte, wie ich dachte. Ich hatte Collagenhydrosplat im Kaffee, also Eiweiß. Nur zwei leicht gehäufte Kaffeelöffel zwar, aber Milch im Kaffee ist ja auch in der Pause nicht erlaubt. Heute hab ich es allerdings in die Essensphase gelegt und das fehlte mir auch. Die Folge war Kohlenhydrat-Heißhunger, der auch bei No Carb dann kommt, wenn die Energiezufuhr zu gering ist, ansonsten aber ausbleibt. Ich hab das in den letzten 1,5 Jahren keinen Moment vermisst. Angeblich verzieht er sich bald wieder, das hoffe ich auch.
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  10. #10
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    Ich habe ein Jahr lang IF gemacht, montags, mittwochs und freitags habe ich nichts gegessen, nur getrunken, dienstags, donnerstags und am Wochenende habe ich normal gegessen. Ich habe damit zehn Kilo abgenommen, nach der ersten schwierigen Zeit hatte ich mich schnell daran gewöhnt und es fiel mir auch überhaupt nicht schwer, zu verzichten.
    Wenn ich gar nicht erst anfange zu essen, macht es mir für den Rest des Tages nichts aus. Gar nicht geht, auch nur ein bisschen zu essen, dann war der Tag gelaufen, weil ich nur Hunger habe.
    Es ging mir gut damit, allerdings stellten sich heftige Schlafstörungen ein, ich wurde wach und mein Kreislauf drehte am Rad. Ich musste aufstehen, eine Kleinigkeit essen und dann ging es wieder. Ich vermute, ich unterzuckerte so stark, dass ich davon wach wurde.
    Ich esse heute wieder "normal", aber wenn ich so überlege, faste ich immer noch, weil ich abends gegen 19 Uhr esse und erst am nächsten Tag gegen Mittag wieder, frühstücken hab ich mir abgewöhnt, um meine Kalorien im Limit zu halten.
    Ich fand es ganz interessant.
    Mich steckt man nicht in eine Schublade....ich gehöre in ein Schmuckkästchen

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