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Thema: Meal Prepping

  1. #1
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    Standard Meal Prepping

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    Immer öfter (so scheint es mir zumindest) wird in Blogs/Instagram oder div. Fitness-Videos (Youtube und Co) das sogenannte Meal Prepping beschworen, wo zu7m Teil wirklich alles von Früchstück bis Abendbrot in entsprechenden Tupperdosen vorbereitet und dann nur noch an den Tagen entsprechend eben aufgewärmt/mitgenommen wird.

    Die Vorteile leuchten mir als allein lebende Person durchaus ein:
    1) Man hat weniger Zeug das übrig bleibt, da bei mir als Single durchaus Protionen wie 1 Salatkopf zB zu groß sind
    2) man hat unter der Woche mehr Zeit, da nicht mehr gekocht, sondern nur mehr warm gemacht werden muss
    3) Bessere Budgetplanung (?)

    Nun finde ich die Idee wie gesagt reizvoll, wüsste aber 1) gar nicht was ich da so alles planen sollte zu essen --> das kann man bestimmt auf diversen Blogs nachlesen , 2) wie schätze ich ab ob sich die Sachen auch wirklich 5-7 Tage im Kühlschrank zubereitet halten.
    Ich habe ja schon bedenken wenn ich 3 Tage hintereinander mein Hackfleisch esse, weil ich mit 500g Hack einfach viel zuu viel für mich erwischt habe.

    Also, wer plant seine Mahlzeiten so ein oder hat Tips für mich wie ich die Haltbarkeit von gekochtem Essen einschätzen kann. Truhe ist leider keine Vorhanden und gefrorenes Essen wäre auch schwierig für mich zu transportieren...

  2. #2
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    Meistens sind das doch tatsächlich so Hardcore-Fitness-Leute, die sich eben für eine Woche Brokkoli mit Hähnchen vorbereiten Ich habe das mit dem Meal Prepping auch schon versucht, aber möchte ehrlich gesagt dann doch nix essen was länger als 2 Tage im Kühlschrank stand. Ich bereite auch oft Salate für die Arbeit zu und selbst wenn kein Blattsalat drin ist, finde ich die nach 2 Tagen schon grenzwertig. Darüber hinaus geht mir das Geschleppe der Tupperdosen gerade mächtig auf den Keks.

    Ich versuche mich ja gerade mit 16:8 und die letzten beiden Tage habe ich mich da sehr befreit gefühlt. Zum Frühstück brauch ich nix und mittags gehe ich in die Kantine, d. h. keine Extra-Tasche, keine schmutzigen Tuppertöpfe abends, etc. Aber ich weiß, dass mir das Kantinenessen auch irgendwann wieder zum Hals raushängt...

    Ach ja, abends entscheide ich dann doch oft je nach Tagesverlauf spontan, was ich essen möchte. Da sind dann fertig zubereitete Mahlzeiten im Kühlschrank, die dringend weg müssen, auch nicht so prickelnd...
    It's easy to be morose and hard to be happy.

  3. #3
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    Den Trend habe ich auch gesehen und schließe mich Shirl an, das sind meistens nur Hardcore-Fitness-Fans. Im Alltag finde ich das eher ungeeignet. Ich hätte auch Bedenken was die Haltbarkeit angeht und hätte keine Lust jeden Tag das gleiche zu essen.
    Zudem hätte ich gar nicht so viele Tupperdosen

    Allerdings preppen wir schon ein wenig und schneiden Gemüse direkt nach dem Einkauf und packen es verzehr- oder kochfertig in den Kühlschrank. So sparen wir beim abendlichen Kochen Zeit weil wir schon fertige Scheiben oder Stücke parat haben. Geeignete Kandidaten sind Gurken, Karotten, Lauch, Paprika, Stangensellerie etc.
    Was nicht im Topf landet wird dann zum Ende der Woche beim Fernsehen gesnackt.
    Die Methode hat uns vor allem geholfen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
    "That men do not learn very much from the lessons of history is the most important of all the lessons of history."

    Aldous Huxley

  4. #4
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    Danke euch, eure Gedanken bzgl. Haltbarkeit decken sich dann mit meinen
    Ich finde einfach momentan bei Instagram so viele leckere Bilder mit gepreppten Sachen, heute lockte mich gebratener Lachs (sah lecker mariniert aus) mit grünem gebratenem Spargel und Reis.
    Und wenn ich den 2 Tage im Kühlschrank hätte, ich weiß ja nicht.

    Ich finde die Idee Sonttags kochen & schnibbeln, alles fertig für die Woche einfach verlockend. Und könnten dann Versuchungen wiederstehen (so die Hoffnung ), da ich dann nicht in der Mittagspause in der Stadt unterwegs wäre um was essbares zu suchen und dann wieder bei dem zu landen, dass ich mir nicht vorgenommen habe (gestern Lebkuchen, nur 1 geht nicht, also die ganze Packung gegessen *MIST*).
    Ich bin aber blöderweise auch der spontankäufer und esser, schaffe es schon gerade nur so eben am Freitag fürs WE einzukaufen und gehe ansonsten täglich einkaufen bzw verfalle den Verlockungen von FastFood und Co.

    Vielleicht würde es ja schon helfen, wenn ich mir Sonntags einfach einen Essensplan für die Woche schreiben würde....

  5. #5
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    also zb. trockene Haferflocken mit aufgeschnittenem Obst zusammen in einem Glas, Kühlschrank hin oder her.... das fängt doch spätestens
    nach 3 Tagen an zu schimmeln... Ich sehe da den Nutzen nicht.
    Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. H. Hesse

  6. #6
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    Also das Frühstück würd ich jetzt auch nicht gut finden, aber ich koch auch schon mal größere Portionen, die ich dann einfach portioniert einfriere. Den Tipp mit dem Gemüse fertig schnippeln find ich super, muss mal schauen, ob das was für mich wäre

  7. #7
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    Ich hätte viel zu viel Angst um die guten Inhaltstoffe - ich meine mal gelesen zu haben, dass angeschnittene Paprika ratzfatz ihre Vitamine verliert (zumindest die empfindlichen). Neeee, wenn ich koche (passiert nicht so oft), dann schneide ich frisch. Da kann ich es auch nicht haben, schon ne halbe Stunde vor dem kochen die Sachen mit Schnittkanten versehen zu haben.

    "Man kann nicht allen helfen“, sagt der Engherzige und hilft keinem. Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin


    Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt. Christian Morgenstern

  8. #8
    Avatar von Medha
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    Worum geht es Dir denn? Möglichst weit vorzuplanen oder unterwegs keinen Blödsinn zu essen?

    Um auf längere Sicht vorzubereiten finde ich ein gutes Folienschweissgerät und einen Tiefkühler das sinnvollste. Man kocht, vakuumiert und friert ein und wärmt die Mahlzeit im Wasserbad wieder auf.

    Um keinen Blödsinn unterwegs zu essen macht man sich eine Liste von Dingen, die sich gut mitnehmen lassen und bereitet sie am Abend vorher oder am morgen zu. Ausserdem kann man Nüsse oder Trockenfrüchte dabeihaben.

    Alles was zubereitet gelagert wird kommt mit Sauerstoff in Kontakt, gerade wenn es viele Schnittflächen hat. Ich hätte keine Lust auf 3-tage alten Salat.
    “There are many ways you can establish your own path,” he said, sounding very much like the teacher he is. “The reason I love my catch phrase, ‘Make it work,’ is because it is not just about what is happening in the workroom, it is about life. Taking the existing conditions, the things we have available to us, and rallying them to ascend to a place of success.” (Tim Gunn)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Medha Beitrag anzeigen
    Alles was zubereitet gelagert wird kommt mit Sauerstoff in Kontakt, gerade wenn es viele Schnittflächen hat. Ich hätte keine Lust auf 3-tage alten Salat.
    Ich auch nicht.

    Und ganz erschließt sich mir der Sinn auch nicht. Die "Arbeit" (also das Schnippeln) macht man ja eh irgendwann, die ist ja nicht weniger, wenn man es 3 Tage im voraus macht. Und bevor ich mich 2 Stunden am Sonntag in die Küche stelle, schnipple ich lieber 5-10 Minuten frisch, an dem Tag, an dem ich das Gemüse etc. brauche.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Beautybuendel Beitrag anzeigen
    Ich hätte viel zu viel Angst um die guten Inhaltstoffe - ich meine mal gelesen zu haben, dass angeschnittene Paprika ratzfatz ihre Vitamine verliert (zumindest die empfindlichen). Neeee, wenn ich koche (passiert nicht so oft), dann schneide ich frisch. Da kann ich es auch nicht haben, schon ne halbe Stunde vor dem kochen die Sachen mit Schnittkanten versehen zu haben.
    Same here! Ich koche auch schon mal für den nächsten Tag vor, aber länger würde ich sowas auch nicht aufbewahren wollen.

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