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Thema: Minimalismus

  1. #1
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    Standard Minimalismus

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    Hat sich jemand schonmal mit dem Thema beschäftigt?
    Ich meine damit nicht, dass der ganze Besitz in einen Koffer passen muss.
    Ich habe mich allerdings in letzter Zeit viel mit dem Thema auseinander gesetzt. Das kam eher durch Zufall.
    Und je mehr ich mich damit beschätrigt habe, unso mehr "zu viel" kam mir alles in meiner Wohnung vor und mittlerweile fühle ich mich fast eingeengt.
    Es hat vor vielen Monaten schon mit meiner Makeup Sammlung angefangen. Mir kam alles zu viel vor und ich hatte keinen Spaß mehr daran, neues zu kaufen. Das habe ich auch seit Monaten nicht mehr getan.
    Dann fing es im Bad an. Zu viel Duschzeugs, zu viele Bodylotions etc. Ich hab gemerkt, wieviel Krempe ich habe, den ich eigentlich nicht brauche. Und vor allem, wieviel Geld ich für den unnötigen Quatsch ausgebe.
    Es kam in letzter Zeit das ein oder andere Mal vor, dass ich in meinem, völlig überfüllten, Kleiderschrank Sachen gefunden habe, die ich völlig vergessen hatte. Zum Teil neue Sachen. Da drin hängen Klamotten, die ich noch nie getragen habe.
    Dieser ganze Dekokram im Wohnzimmer.
    Geschirr in der Küche, das ich NIE brauche.
    Furchtbar...
    Ich habe mir für die nächsten Wochen vorgenommen, nach und nach auszumisten.
    Natürlich stelle ich mir auch die Frage, wohin mit dem ganzen Zeug?
    Einiges kann ich vielleicht bei eBay verkaufen oder verschenken aber vieles ist dann zum Wegwerfen doch zu schade.
    Wie habt ihr (falls überhaupt) das gemacht?
    Wie seid ihr beim ausmisten vorgegangen und fiel es euch eher leicht oder schwer?
    Ich denke, für mich wird das größte Problem sein, Dinge auszumisten, die ich geschenkt bekommen habe. Ich muss mal sehen wie ich da am besten vorgehe. Aber vieles MUSS weg.
    Und in Zukunft will ich nur noch bewusst neue Sachen kaufen, die ich so schön finde, dass ich sie unbedingt haben möchte und diese müssen dann aber auch einen Zweck haben und ich muss sie brauchen.
    "Ich wurde vorhin als Dame bezeichnet, da ist mir vor Schreck fast die Kippe in die Bierdose gefallen"

  2. #2
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    Ich habe vor einigen Monaten auch ganz viel Dekosachen, die ich nicht mehr haben wollte, einfach einige Tage, bevor der Sperrmüll kam, nach draussen gebracht und innerhalb weniger Stunden war alles weg. Kleidung sortiere ich 2 mal im Jahr aus und gebe die Sachen dann in die Kleidertüte vom Roten Kreuz. Wo ich noch ausmisten muß, sind diverse Kosmetikartikel, aber damit tue ich mich ein bisschen schwer, sind doch alles so schöne Sachen, obwohl ich meist nur wenig davon benutze. Ungeliebte Shampoos benutze ich zur Pinselreinigung oder fülle sie in Seifenspender, denn damit kann man auch prima Hände waschen.

  3. #3
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    Die aussortierten Kisten vor die Tür zu stellen, mit dem Hinweis zu verschenken, habe ich auch schon überlegt. Allerdings wohne ich direkt neben dem Rathaus, in dem das Ordnungsamt ansässig ist. Dementsprechend laufen immer viele von denen hier rum. Ich weiss nicht wie die das so finden
    Mit Klamotten tu ich mich immer schwer. Ich denke immer, vielleicht will ich dies oder jenes ja doch mal anziehen. Da muss ich noch einen Schalter im Kopf finden
    Bei Shampoos bin ich mittlerweile bei einem angekommen. Alle anderen habe ich aufgebraucht.
    Ich hab noch viel Pflegezeugs und Leave Ins. Bei Duschzeugs bin ich bei 3 angekommen. Eines davon könnte ich tatsächlich in den fast leeren Seifenspender kippen. Gute Idee
    Cremes brauche ich zum Abschminken oder Hände eincremen auf. Aber bis ich da mal durch bin, wird es auch dauern. Da muss also auch einiges weg.

  4. #4
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    Ja, ich beschäftige mich damit schon lange und ich stimme dir zu: Minimalismus heißt für mich nicht, dass man in einem fast leeren Haus leben muss, so wie man es bei einigen Leuten sieht. Es bedeutet für mich, dass ich mich von Sachen trenne, die für mich unbrauchbar sind und die ich somit nicht nutze oder die mich sogar belasten. Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass zu viel Chaos, welches aus zu viel Besitz resultiert mich irgendwie belastet. Deshalb sortiere ich langsam aber sicher mehr und mehr aus. Ich verkaufe viel bei Kleiderkreisel, vor allem Kosmetik und Kleidung. Oder ich verschenke manches an Freunde und Bekannte. Wegwerfen ist für mich wirklich der allerletzte Weg.

  5. #5
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    Zitat Zitat von bellamo Beitrag anzeigen
    Mit Klamotten tu ich mich immer schwer. Ich denke immer, vielleicht will ich dies oder jenes ja doch mal anziehen.
    Diese Sachen würde ich raussuchen und wirklich der Reihe nach einmal tragen. Wenn Du Dich dann darin gut fühlst, behalte sie, wenn nicht, weg damit, denn dann wirst Du sie künftig wohl auch nicht tragen.

  6. #6
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    Ich mache das immer mal wieder, aussortieren, verschenken, weitergeben. Ich habe Kinder, die kennen wieder viele Leute, die das alles brauchen können, und vor allem Töchter, die sich immer über alles Beautyzeugs freuen.
    Mein neuer Blog: fabshamans.berlin - schamanisches Leben in Berlin.

  7. #7
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    Ich finde es wichtig, dass ich Sachen behalte, die mir Freude bereiten und diese nicht weggebe, nur damit ich wenig habe. Zum Beispiel habe ich immer noch sehr viele Kosmetikprodukte, weil mir das einfach Spaß macht, verschiedene Düfte für verschiedene Anlässe und Stimmungen zu verwenden. Aber es nervt mich z.B., wenn der Kleiderschrank so voll ist, dass ich nicht alles auf Anhieb finde. Deshalb sortiere ich öfter mal Klamotten aus.

  8. #8
    Avatar von erdbeere
    erdbeere ist offline strawberry fields forever
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    Ich habe auch in letzter Zeit viele Klamotten aussortiert, die ich einfach nicht mehr trage, weil ich so genervt von meinem vollen Kleiderschrank war. Einiges passt mir nicht mehr, und einiges gefällt mir eben auch nicht mehr. Ist mir aber auch schwer gefallen, das einzugestehen, vor allem bei Sachen, in denen ich mich früher besonders wohl gefühlt habe. Aber mit den Jahren verändert sich halt doch immer wieder mal der Kleidungsstil. Ich hatte auf Kleiderkreisel zur Zeit keinen Nerv, vor allem, weil meine Kollegin da immer viel verkauft und sich ständig über die Versuche des Runterhandels von eh schon fast "verschenkt"-Preisen ärgert. Ich habe daher alles, was keiner in meinem Freundeskreis haben wollte, zu Oxfam gebracht.

  9. #9
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    Oh ja, Oxfam haben wir hier auch. Gute Idee

  10. #10
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    Bei mir wird 2 mal im Jahr ausgemistet,Kleidung die nur rumhängt und kaum getragen wird verschenke ich.
    Genauso bei Deko-Sachen in der Wohnung da wird regelmäßig entsorgt.Für meine Katzen kaufe ich gerne neue Kratzmöbel ec.da werden die noch
    schönen und in gutem Zustand-Sachen an Freunde weiter gegeben die auch Katzen haben.
    Ich habe auch keine Probleme damit Sachen weg zu schmeißen ganz im gegenteil von meinem Mann,der sich damit schwerer tut.
    Liebe Grüsse
    Phoenix

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