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Thema: Desensibilisierung

  1. #1
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    Standard Desensibilisierung

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    Vor 9 Jahren wurde ich erfolgreich gegen Gräser und Roggenpollen desensibilisiert.
    Am Anfang musste ich jede Woche zur Spritze und später nur noch einmal im Monat. ( so habe ich es in Erinnerung ).
    Die Behandlung war sehr erfolgreich, aber dauerte drei Jahre

    Ich kann den Mai und Juni wieder genießen, aber der April dieses Jahr war schlimm wegen den Birkenpollen.
    Ich überlege mich auch gegen diese Pollen zu desensibilisieren, aber ich bin aus dem Thema raus bzw. nicht mehr up to date.
    Gibt es inzwischen eine schnellere Desensibilisierungsart? Oder muss man immer noch drei Jahren ständig zum HNO Arzt fahren, dort warten, spritzen lassen und wieder warten?

    Kann man nicht auch zu Hause etwas einnehmen?
    Ich wollte jetzt im Herbst gerne damit starten
    Geändert von PEARLI (13.08.19 um 19:30:11 Uhr)
    Du kannst niemals alle mit Deinem Tun begeistern. Selbst wenn Du über Wasser laufen kannst, kommt einer daher und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

  2. #2
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    Es gibt für einige Sensibilisierung eine Desensibilisierung die nur 4 Wochen dauert.
    Man muss 1x pro Woche hin und muss die 4 Wochen ohne Unterbrechung durchziehen.
    Erkundige Dich doch mal bei Deinem Allerogologen, ob das in Frage kommt.
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  3. #3
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    Danke dir. Anscheinend gibt es auch Sensibilisierung die sublingual durchgeführt wird, aber ebenfalls drei Jahre dauert.

    Hat das schon mal jemand gemacht? Ich habe heute bei dem HNO angerufen, aber es war nur besetzt und wenn es frei war, dann ging niemand an das Telefon. Ist das ätzend bei den Ärzten

    Sublinguale Immuntherapie (SLIT) – die Allergene werden über Tropfen oder Schmelztabletten zugeführt, die unter die Zunge (sublingual) geträufelt bzw. gelegt werden, von wo aus sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Im Unterschied zur SCIT müssen die Allergene täglich genommen werden. Die Behandlungsdauer beträgt ähnlich, wie bei der subkutanen Therapie drei Jahre. Zu Anfang wird die Allergengabe innerhalb weniger Tage auf die Erhaltungsdosis gesteigert. Nach der ersten Einnahme unter ärztlicher Aufsicht, kann sie selbstständig zu Hause durchgeführt werden. Arztbesuche sind daher etwas seltener erforderlich als bei der Therapie mit Spritzen. Der Vorteil liegt in der einfachen Einnahme zu Hause.“
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  4. #4
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    Hallo,
    ich habe vor etlichen Jahren eine Desensibilisierung gegen Frühblüher mit SLIT gemacht. Das ist ziemlich unkompliziert.
    Es hat nur kaum geholfen. Daher habe ich danach noch gegen Birke mit Spritze gemacht. Das war effektiver. Allerdings kann das auch daran liegen, dass die Spritzen nur gegen Birke waren. Laut meiner Allergologin sei dass besser als alle Frühblüher als Mischung.

    Viele Grüße,
    Maeh

  5. #5
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    Ich hab drei oder vier Jahre lang eine Hyposensibilisierung gegen Birken- und Gräserpollen gemacht, das ist seit vorletztem Jahr abgeschlossen und ich bin super zufrieden. Birke war Staloral, das ist eine Flüssigkeit und Gräser war Oralair, das waren Tabletten. Beides habe ich täglich eingenommen und sie wurden etwas vor der Saison begonnen und bis zum Ende der Saison durchgeführt. Jetzt nehme ich seit einigen Monaten Acarizax, das ist gegen Hausstaubmilben und auch ein voller Erfolg. Ich fand/finde die Einnahme unkompliziert und habe einen derartig großen Nutzen davon, dass ich das nur weiterempfehlen kann.

  6. #6
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    Ah, danke!

    Am Liebsten wären mir Tropfen oder Tabletten zum Selbereinnehmen. Ich glaube mich zu erinnern, daß mir damals der hno davon abgeraten hat, weil es nicht so wirkungsvoll wäre wie die wöchentlichen Spritzen.
    Aber so genau weiß ich das nicht mehr.....vielleicht verdient ein Arzt auch mehr an den wöchentlichen Besuchen.
    Geändert von PEARLI (14.08.19 um 08:57:14 Uhr)
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  7. #7
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    Ich setzte mich auch gerade damit auseinander. Eine Kollegin hatte Tropfen uns meinte, dass ei derartig wiederlich, dass sie es abbrechen musste. Sie versucht es jetzt mit Spritzen noch einmal. Tabletten wären mir persönlich auch lieber. Das ständige hinfahren und spritzen über die lange zeit schreckt mich sehr ab.
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  8. #8
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    Ich habe es damals wirklich geschafft fast drei Jahre für die Spritzen zum HNO zu fahren und meine Gräser und Roggenallergie ist seitdem verschwunden. Ich kann den Rasen mähen und im Gras liegen ohne irgendwelche Allergiesymptome.

    Dafür war dieses Jahr die Birke so heftig, daß ich jetzt etwas dagegen machen muss.

    Ich hoffe, ich erreiche heute die Praxis. Ich habe gestern im 10 Minuten Takt angerufen. Entweder es war besetzt oder es nahm niemand ab.
    Die telefonische Erreichbarkeit mancher Ärzte ist grauenvoll.
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  9. #9
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    Es ist mir heute noch ein Rätsel, wie ich die lange Desensibilisierung damals durchgehalten habe.
    Deshalb war ich sehr froh, als mir mein Arzt zur Auffrischung die 4-Wochen-Desensibilisierung angeboten hat.
    Das kann man schaffen. Birke war auch dabei.
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  10. #10
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    Das frag ich mich auch, wie ich drei Jahre lang so oft zum Arzt geschafft habe. Aber wenn man genug leidet, klappt das irgendwie.
    Mit den Tropfen war in dieser Hinsicht wirklich viel angenehmer. Ich fand die im Geschmack auch nicht schlimm. Hießen SlitOne oder so ähnlich.
    Vielleicht kannst du auch erst sublingual probieren und falls es nicht hilft doch mit Spritzen machen?

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