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Thema: Berufliche Zukunft

  1. #21
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    Aber man darf auch jemanden ermutigen, es zu lassen, sich nicht zu stressen, lieber zu leben als zu arbeiten?

    Wer Karriere machen möchte, soll das gerne tun. Wer weniger arbeiten möchte soll sich aber auch nicht verteidigen müssen.
    "Ich trau mich nicht" ist scheiße, aber "ich muss das jetzt um jeden Preis schaffen" ist genau so doof.

    Mit welcher Variante es der TE besser geht kann ich nicht beurteilen.
    Von Natur aus sind alle Menschen gleich. Mir jedenfalls.

  2. #22
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    Zitat Zitat von LieseLotte Beitrag anzeigen
    Aber man darf auch jemanden ermutigen, es zu lassen, sich nicht zu stressen, lieber zu leben als zu arbeiten?
    Na ja, arbeiten müssen fast alle sowieso. Da wäre es schon gut, wenn man beides miteinander verbindet, Arbeit als Teil des Lebens betrachtet und diesen Teil auch liebt. Viele fühlen sich bei zu wenig oder gar keiner Verantwortung halt auch unterfordert.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  3. #23
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    Ich glaube alle die karriere machen haben das im blut und den biss. Alle anderen eben nicht. Glück gehört auch dazu und natürlich fleiss.

  4. #24
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    Natürlich stimmt es, dass Frauen genau so gut Führungspositionen besetzen könne wie Männer. In meiner Firma ist das quasi der Ritterschlag, dass ich als Frau so eine Position überhaupt angeboten bekomme, also schon eine sehr große Wertschätzung meiner Person.
    Unterfordert fühle ich mich in meiner jetzigen Position sicher nicht, eher ist es so, dass ich auch einfach mal was anderes machen möchte.
    Unterm Strich würde ich mir die Position auch zutrauen, aber ich kenne meine Firma gut genug um zu wissen, dass man von mir viel mehr verlangen würde als ich schaffe. Ich sehe wie mit Anderen in solcher Position umgegangen wird und das ist es eigentlich was ich mir nicht zutraue.
    Ich traue mir nicht zu die inhaltliche und zeitliche Mehrarbeit zu machen, den teilweise schon sehr extremen Druck von oben auszuhalten, die Abteilung richtig gut zu repräsentieren und die Interessen dieser Mitarbeiter gut zu vertreten. Das könnte ich wohl, wenn ich mich in einer normalen 40-Stunden-Woche nur darauf konzentrieren könnte und ausreichend Freizeit zur Erholung hätte. Aber da ich Teile meiner Arbeit mitnehmen soll, an meinem aktuellen Platz sitzen bleiben muss, an dem ich keine Ruhe hätte und mitten im Geschehen wäre, schaffe ich das sicher nicht. Da gibt es aber leider keinen Verhandlungsspielraum, die Rahmenbedingungen sind fix.
    Ich möchte halt auch nicht sagen, ach ich versuch das jetzt einfach. Was ist, wenn ich schon nach kurzer Zeit merke, dass ich überfordert bin? Ich würde mir nicht die Blöße geben wollen dann zu sagen, dass ich das nicht schaffe.
    Es kommt halt auch einfach zu einer blöden Zeit. Ich habe eine gesundheitlich nicht gerade leichte Zeit hinter mir (meine Arbeit hat darunter nie gelitten und ich war deshalb auch nicht krank geschrieben) und bin jetzt endlich wieder relativ gut drauf, bin echt stolz auf mich, dass ich mich getraut habe mich zur Fortbildung anzumelden (diese finanziere ich selbst, unabhängig von der Firma) und jetzt wirft mich dieses Gespräch einfach völlig aus der Bahn. Hätte ich dieses Angebot vor 2-3 Jahren bekommen, ich hätte direkt zugesagt, jetzt aber meine ganze Planung umzuwerfen und das auch noch in einer Zeit in der die Stimmung in der Firma eher verhalten ist...
    LG badhairday

    ----------------------------------------------------

    Niveau ist keine Handcreme

  5. #25
    Avatar von HopiStar
    HopiStar ist offline Queen of f***g everything
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    Zitat Zitat von Dornröschen Beitrag anzeigen
    Ja, so meinte ich das. Da schreibt uns ein Boardmitglied, von ihrer Unsicherheit und ihren Zweifeln. Und welche Antworten bekommt sie? Nicht Ermutigung, dass sie das schon hinbekommt, dass es vielleicht hart wird, aber sie zufrieden machen wird, dass es sich lohnen könnte, dass sie es einfach mal ausprobieren soll... Sondern dass sie sich doch schonen soll, wenn sie zweifelt, es doch besser lassen soll, dass andere letztlich besser dafür geeignet sein sollen. Woher soll da eigentlich das Selbstbewusstsein kommen, wenn man so etwas gesagt bekommt?
    Wo liest Du raus, dass Andere dafür besser geeignet sein sollen ?
    Was, wenn es sie nicht zufrieden macht ? Ich lese hier einfach nicht den Wunsch raus, es machen zu wollen , es sich zu wünschen und dann Zweifel, es auch zu schaffen.
    Würde ich Begeisterung lesen und Angst vor der eigenen Courage oder Zweifel, wäre meine Antwort eine Andere.
    Vielleicht interpretiere ich es auch nur falsch.
    Im Grunde ist ein Diamant auch nur ein Stück Kohle, das die nötige Ausdauer hatte

    Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel wohlbehalten und in einem attraktiven und gut erhaltenen Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt, und dabei jubelnd …WOW, was für ein Ritt...!

  6. #26
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    Ich würde auch eher zu der Stelle tendieren, die Dir Spaß machen würde, wie auch Jenna schon schrieb. Nicht jeder ist ein Leitungstyp und kann Personen führen. Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber die Fortbildung würde ich nicht abbrechen. Irgendwann ist sie zu Ende, und es ergibt sich vielleicht später noch mal eine neue Perspektive. Ich wünsche Dir eine glückliche Hand bei Deiner Entscheidung - wie auch immer sie ausfallen mag.
    Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später.

  7. #27
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    Ich weiß nicht was ein Fachwirt ist (gibt es in Ö nicht), aber mit einer Stelle als Führungskraft würde ich mir Kenntnisse in Führung und Management und allem was dazu an Instrumenten nötig ist, aneignen.

  8. #28
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    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus:

    a) wenn Du die angebotenen Stellen ablehnst, wird es wahrscheinlich keine weiteren Angebote geben
    b) ist mit der Leitungsfunktion, neben den 40 Stunden etc, auch verbunden, daß Du in die "interne Firmenpolitik" eingebunden bist? Wenn ja: bist Du das in Deiner derzeitigen Position nicht? Wäre es für Dich ok und machbar, derartig eingebunden zu sein?
    c) hast Du Dich schon mal mit der Führung von Mitarbeitern beschäftigt?

    Angebotene Stellen mit Wertschätzung gleichzusetzen = da wäre ich vorsichtig. Wertschätzung für das, was Du machst, solltest Du Dir m.E. nur selbst geben, oder der Partner.
    Wie gesagt, ich spreche von meinem derzeitigen beruflichen Hintergrund aus, freie Wirtschaft, 5000 Mitarbeiter, mittleres Management.

    Du kannst nur sehr genau in Dich hineinhören. Sätze wie "Du schaffst das schon" helfen absolut nicht weiter.

    Ansonsten möchte ich mich Lieselotte anschließen: es muß nicht immer höher, weiter, schneller sein.
    In a real dark night of the soul it is always three o'clock in the morning (F.S. Fitzgerald)

    Es gibt nur eine Zeit, zu der es wesentlich ist, aufzuwachen - diese Zeit ist jetzt. (Der Erleuchtete)

    Lower your expectations...

  9. #29
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    Zitat Zitat von HopiStar Beitrag anzeigen
    Ich lese hier einfach nicht den Wunsch raus, es machen zu wollen , es sich zuwünschen und dann Zweifel, es auch zu schaffen.
    Zitat Zitat von HopiStar Beitrag anzeigen

    Würde ich Begeisterung lesen und Angst vor der eigenen Courage oder Zweifel, wäre meine Antwort eine Andere.Vielleicht interpretiere ich es auch nur falsch.
    Du interpretierst es nicht falsch. Ich bin ja selbst irgendwie von mir enttäuscht, dass ich nicht total begeistert bin. Aber genau deshalb denke ich auch, dass ich hier auf mein Bauchgefühl hören sollte. Wenn ich nicht für die Sache brenne, ist es wahrscheinlich nicht das Richtige für mich.

    Zitat Zitat von Corinne Beitrag anzeigen
    Ich würde auch eher zu der Stelle tendieren, die Dir Spaß machen würde, wie auch Jenna schon schrieb. Nicht jeder ist ein Leitungstyp und kann Personen führen.Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber die Fortbildung würde ich nicht abbrechen. Irgendwann ist sie zu Ende, und es ergibt sich vielleicht später noch mal eine neue Perspektive.

    Ich glaube, ich werde meinen Chef auch konkret auf diese Stelle ansprechen. Ich habe Bedenken, dass er mich nicht aus meiner jetzigen Abteilung rauslassen will, weil er mich dort eigentlich braucht (auch ohne die Führung zu übernehmen).
    Ich bin jetzt 40, daher muss ich auch jetzt die Fortbildung machen und kann nicht noch warten. Ich hatte überlegt, ob es in meinem Alter überhaupt noch Sinn macht, aber ich muss ja voraussichtlich mindestens noch 25 Jahre arbeiten, da rentiert es sich schon. Ich brauche die Fortbildung jetzt nicht aktuell für meinen Beruf, aber ich denke, dass ich bei Bewerbungen einfach mehr Chancen habe, wenn ich Zusatzqualifikationen vorweisen kann.

    Zitat Zitat von Heather Beitrag anzeigen

    a) wenn Du die angebotenen Stellen ablehnst, wird es wahrscheinlich keine weiterenAngebote geben.
    Das sehe ich genau so.

    Zitat Zitat von Heather Beitrag anzeigen
    b)ist mit der Leitungsfunktion, neben den 40 Stunden etc, auch verbunden, daß Du in die "interne Firmenpolitik" eingebunden bist? Wenn ja: bist Du das in Deiner derzeitigen Position nicht? Wäre es für Dich ok und machbar, derartig eingebunden zu sein? .

    So wie ich das aus dem Gespräch herausgehört habe, zu einem gewissen Teil schon. Aktuell nicht wirklich. In manchen Situationen fragt mein Chef schon gezielt nach meiner Meinung oder meinen Erfahrungswerten, aber eher selten. Die Einbindung wäre sicher machbar, aber eben nicht, wenn ich meine jetzigen Aufgaben noch (teilweise) weiterführen soll.

    Zitat Zitat von Heather Beitrag anzeigen
    b)c)hast Du Dich schon mal mit der Führung von Mitarbeitern beschäftigt? .

    Nicht wirklich, war auch noch nie notwendig. Ich finde es an sich schon ein sehr spannendes Thema, aber ich weiß,dass dies viel zu kurz käme bei allem was mein Chef von dieser Position erwartet.
    Geändert von Badhairday (13.10.19 um 12:05:06 Uhr)
    LG badhairday

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    Niveau ist keine Handcreme

  10. #30
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    Hat jetzt nicht direkt mit Bhd zu tun, aber irgendwie wundert es mich, dass die meisten Frauen (also die, die hier schreiben) kein Interesse an beruflicher Entwicklung haben. Da wundert es mich irgendwie nicht, dass Männer nach wie vor überall, auch in gesellschaftlichen Institutionen, besser vertreten sind und bevorzugt werden.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

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