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Thema: Gibt es eigentlich nur noch unfreundliche Menschen?

  1. #21
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    Geht mir auch so, Pearli.

    Ich denke, eine gewisse Höflichkeit wird uns zum Glück in der Kindheit beigebracht und da gehört keine von beiden Möglichkeiten zu.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  2. #22
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    Genau. Ein Lächeln kostet doch nichts, und wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
    Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später.

  3. #23
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    Es gibt solche und solche. Ich bin ja Verkäuferin und könnte echt ein Buch schreiben, bei dem was ich so in den letzten 30 Jahren erlebt hab. Wir Kolleginnen tauschen uns dann auch oft aus und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass viele ihren Frust an den Verkäuferinnen auslassen. Dann denk ich mir immer nur, Mensch Leute, die Verkäuferinnen arbeiten für einen Lohn, bei dem du wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln würdest und die sind fast alle freundlich und bemüht und du machst einen hier so dermaßen runter. Ich hab auch immer im Ohr, wie es früher hieß, die Jugend von heute... Inzwischen kann ich sagen, die älteren Menschen von heute könnten sich eine Scheibe von den jüngeren abschneiden. Wenn jemand nicht grüßt, dann sind es die älteren, auch nicht, wenn sie angesprochen werden. Anfangs hab ich immer gedacht, vielleicht hört sie schlecht, aber das war es auch nicht. Auf ein freundliches guten Tag, wird nicht reagiert, die gehen mit den Sachen um.. da fliegen gute teure Sachen auf den Boden, aber aufgehoben wird es nicht. In der Kabine bleiben Berge liegen, obwohl ich daneben stehe und drum bitte, dass heraus gegeben wird, was nicht gefällt- eben damit ich es schon mal wegräumen kann. Nix, teilweise liegt das Zeug auf dem Boden. Es wird gemotzt, weil es nicht genau das gibt, was der Kunde sucht. Manche kommen mit Wünschen, die gab es zuletzt vor 10-20 Jahren. Die Zeiten ändern sich, die Mode auch, da kann man seinen Frust an mir auslassen, was ich mir auch geduldig anhöre und mir auf die Zunge beiße, damit ich nicht mit mache, aber ich als Verkäuferin kann da nichts ändern. Oder Kundinnen, die sich mit einem herumstreiten, weil sie eine bestimmte Marke bei uns gekauft haben wollen, was nie sein kann, weil ich von Anfang an in dem Laden bin und ganz genau weiß, was wir hatten und was nicht. Wenn ich dann sagen, dass wir das noch nie geführt haben und es eine Verwechslung sein muss, aber dann. Die streiten bis aufs messer. Eine hat daraufhin mal zu mir gesagt, wollen sie etwa sagen, dass ich dement bin ??? Nein, hab ich nie gesagt, noch nicht mal gedacht, nur kenne ich mein Sortiment von der Pike auf. Nicht mal dann kommen die auf die Idee, dass ich vielleicht doch recht haben, nein niemals. Ganz schlimm sind die Damen ab 60 so grob geschätzt. Keine Ahnung warum, vielleicht werd ich in dem Alter auch mal so, dann kann ich es vielleicht verstehen. Die jüngeren sind immer freundlich, meine Kids grüßen sogar den Busfahrer beim einsteigen und werden von anderen schief angeguckt.
    Im Straßenverkehr geht es eigentlich. Da ärgere ich mich nur, wie manche parken. Das Auto steht so schief in der Lücke, dass ein daneben parken nicht möglich ist. Manche stellen sich gleich so, dass sie 2 Plätze in Beschlag nehmen. Manchmal hat man das Gefühl, jeder denkt nur noch an sich.

    Aber ich will nicht klagen, es gibt auch sehr nette Leute, mit denen man sich gut unterhalten kann, die einen ihr Herz ausschütten und sich freuen, wenn mal jemand ein offenes Ohr hat. Auch dafür lieb ich meinen Job und wenn man sich dann noch bedankt für die gute Beratung, dann ist das sooooo schön.

  4. #24
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    Ich habe teilweise Probleme mit der Mentalität hier, weil ich jemand bin, der nicht sehr direkt ist. Mit direkter und womöglich noch unfreundlicher Konfrontation komme ich nicht so gut klar. Daher verstehe ich mich meistens besser mit Skandinaviern oder Japanern, die sind da ähnlich. Wobei ich sagen muss, dass es hier zunehmend besser wird und ich es nicht mehr so oft erlebe, dass Leute richtig unfreundlich sind.

    Grundsätzlich bin ich sehr höflich zu Leuten: sei es auf der Arbeit oder wenn ich z.B. im Geschäft eine Frage habe. Das erwarte ich im Gegenzug auch und in Geschäften, in denen ich nicht freundlich behandelt werde, kaufe ich grundsätzlich nichts. Ich habe mal ein paar Jahre in den USA gelebt und vermisse die Freundlichkeit im Alltag dort. Das war sehr angenehm.

    Mich erstaunt schon, in welchem Ton manche Kollegen mit den Leuten reden und sich dann über die Reaktion wundern. Natürlich kommt es immer auf die Situation an, aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man eine Unterhaltung erstmal freundlich beginnen sollte.

  5. #25
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    Dieses Argument, wenn jemand unfreundlich die Sachen ins Gesicht sagt, dann sei das besser, weil er dann ja nicht lästert hört man ja öfter. Meiner Erfahrung nach, sind die unfreundlichen Zeitgenossen meist auch noch gerne am Meckern hinter dem Rücken.

    Wenn jemand im Dienstleistungsbereich besonders freundlich ist, sage ich das auch gerne und bedanke mich. Ich habe mich da nämlich auch immer darüber gefreut.

  6. #26
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    Skandinavier empfinde ich schon sehr direkt. Die reden über Themen, die ich als viel zu privat erachten würde. Allerdings sind sie immer sehr freundlich, das stimmt schon.

    Ab wann sollen Alte eigentlich erschossen werden? Dieses permanente Ablästern über ältere Menschen empfinde ich persönlich als ziemlich rüde.

    Ich sehe eher selten Unfälle, weil ich gar nicht so oft mit dem Auto unterwegs bin. Aber heute passiert natürlich einer mit ordendentlichem Rückstau. Das Einordnen in die freie Fahrbahnspur hat bei allen Fahrzeugen supergut geklappt - ohne Hupen und Drängeln. Hinter der Unfallstelle stelle ich fest, dass ich mich falsch eingeordnet habe und noch einmal die Fahrspur wechseln muss. Mit Blinker und Handzeichen war das kein Problem. Allerdings habe ich auch schon anderes erlebt.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  7. #27
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    Ich hab bei den schlimmen Damen ab 60 auch leer geschluckt.
    Ich bin 65, immer freundlich, bedanke mich für alles und kann sagen, dass meine gleichaltrigen Bekannten das auch so halten.
    Wer allerdings in unserem Bekanntenkreis die Tendenz zu Hochnäsigkeit gegenüber z.B. Servicepersonal hat, ist unsere Freundin, über die ich andernorts schon geschrieben habe. Und die ist 52

  8. #28
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    Zitat Zitat von Steffi70 Beitrag anzeigen
    Nein, das hat mit Reißverschluss rein gar nichts zu tun. Stau an einem Autobahnkreuz auf der rechten Spur, die auf die neue Autobahn führt und eine Menge Menschen fahren auf der Geradeausspur bis kurz vor Ende und scheren dann auf die Rechtsabbiegespur ein ... den Reißverschluss gab es in dem Falle schon einen halben Kilometer vorher. Und gefühlt macht das jeder 3. Autofahrer, vornehmlich die Herren in den teuren Firmenwagen. Und für diejenigen, die sich in den Stau gestellt hatten, verlängert der sich nicht unerheblich - zusätzlich wird der Verkehr auf der Geradeausspur ausgebremst. Die Situation habe ich leider täglich vom Wechsel A57 auf die A52 und zurück ...
    Passiert hier auch ständig bei Auf- und Abfahrten, an denen es sich staut: ich Trottel steh brav an, andere ziehen bis ganz vorne durch und dann auf die Spur, da werden durchgezogene Streifen ignoriert oder auch mal von der Rechtsabbieger-Spur scharf von rechts reingezogen, meistens noch ohne Blinker....
    Ich reg mich da immer auf....schade um die Nerven.
    Hier ist es übrigens fabrikatsunabhängig, das macht der Smart genauso wie der BMW-Fahrer.

    An einer besonders schlimmen Stelle hatte ein wirklich heller Kopf von der Stadt/Gemeinde die brilliante Idee, ab 500 m vor der Abbiegung so Plastikpfeiler auf dem Fahrbahnstreifen aufzustellen. Da zieht nun kaum jemand mehr kurz vor knapp rüber. Zumindest dort hat das für eine Entspannung gesorgt. Geht aber baulich/verkehrstechnisch nicht überall.

  9. #29
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    So ganz verstehe ich das Problem nicht....man soll doch das Reißverschlusssystem anwenden und sich eben NICHT schon einen Kilometer vorher einordnen
    Ich fahre selber langsam an den anderen Autos vorbei um mich vor dem Hindernis einzuordnen. ( die Betonung liegt auf langsam und nicht rasen)

    Es entstehen deshalb Staus, weil die meisten Autofahrer Angst haben vorne nicht mehr reingelassen zu werden und sich schon ewig vorher einordnen.
    Du kannst niemals alle mit Deinem Tun begeistern. Selbst wenn Du über Wasser laufen kannst, kommt einer daher und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

  10. #30
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    Natürlich gibt es unfreundliche Zeitgenossen - aber das ist deren Problem und nicht meins. Wenn ich mich über die ärgere, dann geht es mir schlecht und nicht denen, also ist es besser, das zu lassen. Und viel hat damit zu tun, was ich erwarte und was ich aussende. Übrigens ist das vom Alter ganz unabhängig (wobei es schon lustig ist, dass die älteren Damen sich natürlich darüber aufregen, dass hier gesagt wird, dass ältere Menschen oft unfreundlich sind) - junge Menschen sind hier in Berlin auch oft unverschämt und rücksichtslos. Ich entscheide aber unabhängig vom Alter, ob es sich lohnt zu reagieren oder ich lieber bei mir bleibe und dafür sorge, dass es mir gut geht.
    Und dieses Verhalten im Straßenverkehr - als wenn ich nie etwas falsch machen würde... jeder ist mal unachtsam und muss die Spur dann noch mal wechseln. Und wenn jemand sich vordrängelt, nun ja, wenn er es so eilig hat, dann gönne ich es ihm und freue mich, dass ich mich nicht so beeilen muss.
    Mein neuer Blog: fabshamans.berlin - schamanisches Leben in Berlin.

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