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Thema: Was bedeutet in einem US-amerikanischen Schriftwechsel folgende Anrede... ;-))

  1. #1
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    Standard Was bedeutet in einem US-amerikanischen Schriftwechsel folgende Anrede... ;-))

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    Hallo,

    was darf ich mir darunter herstellen, wenn ich/weiblich von einem US-Amerikaner/männlich in einer schriftlichen Kommunikation per Mail immer mit "Dear" angesprochen werde: Beispiel:

    Yes I do dear.

    You're always welcome dear.

    Heißt das so etwas wie "Liebes" in deutsch oder ist das eher "Liebe SusannBe"....?

  2. #2
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    Grundsätzlich kann das einen ganz neutralen Hintergrund haben. Ich würde es als ein herzliches "Meine Liebe (Susanne)" deuten. Im privaten Bereich kann es natürlich auch "Liebes" bedeuten.
    Die letzte Strophe deines Liedes war verklungen, als er deinen Namen rief.
    In mir jedoch wird's nie verstummen. Es singt ganz leise........seelentief.

  3. #3
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    Es ist im privaten Bereich, aber noch SEHR jung....

  4. #4
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    Ich würde es auch als "Liebes" übersetzen.

    Und empfinde sowohl Amerikaner als auch Schotten (noch viel mehr) als sehr freigiebig mit dem Begriff.

    Da ich aber dazu neige, solche Geschichten und Feinheiten eher nicht zu ernst zu nehmen und sowas niemals überbewerte, bin ich häufig in der Folge überrascht, dass die "gegnerische Partei" sich ne ganze Menge dabei gedacht hat.

    Viel Glück!

  5. #5
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    Ich würde es in keinem Fall als Kosewort verstehen. Freundlich zugewandt, aber nicht mehr.

  6. #6
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    Schwierig. Je nach dem welches Verhältnis ihr zueinander habt kann die Bedeutung unterschiedlich sein und von liebevollem Kosewort bis zu generischem "meine Liebe / meine Gute" bis hin zum von oben herab belächeln alles beinhalten.

    Die Verkäuferin in unserem Stammsupermarkt redet auch jeden mit "Love", "Darling" oder "Dear" an, ohne dass sie eine sonderlich innige Beziehung zu ihren Kunden hat.
    "That men do not learn very much from the lessons of history is the most important of all the lessons of history."

    Aldous Huxley

  7. #7
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    Auf keinen Fall überbewerten. Wie die anderen schon geschrieben haben, wird im Englischen eher freigiebig mit solchen Begriffen umgegangen - so auch meine Erfahrung.

    LG
    Blondie
    "Simplicity is the ultimate sophistication" (Leonardo da Vinci)

  8. #8
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    Gerade im beruflichen Umfeld ist die Ausdrucksweise extrem locker geworden in den letzten Jahren, nicht nur im englischsprachigen Bereich - auch hier bei uns. Ich bin noch mit Sehr geehrter Herr Dr. ... / Mit freundlichen Grüßen aufgewachsen und gebe zu, dass ich manchmal ziemlich irritiert bin, wie persönlich man mit Geschäftspartnern / nicht bekannten Kollegen inzwischen umgeht. Ich habe auch schon "Liebe Grüße" von neuen Mitarbeitern gelesen, geduzt wird man eh ungefragt etc. Im englischsprachigen Raum ist das vergleichbar. Kein Dear Sirs / Yours sincerely oder faithfully mehr ... stattdessen Hi there als Anrede oder regards / cheers als Verabschiedung. Und gerade im Assistenzbereich wird mit "dear" und "xx" (also Küsschen) als Verabschiedung nur so um sich geworfen. Ich würde dem also überhaupt keine tiefere Bedeutung zuordnen.
    Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von SusannBe Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was darf ich mir darunter herstellen, wenn ich/weiblich von einem US-Amerikaner/männlich in einer schriftlichen Kommunikation per Mail immer mit "Dear" angesprochen werde: Beispiel:

    Yes I do dear.

    You're always welcome dear.

    Heißt das so etwas wie "Liebes" in deutsch oder ist das eher "Liebe SusannBe"....?

    Vielleicht bin ich zu pingelig, aber vor dem "dear" sollte hier eigentlich ein Komma stehen, da Apposition. Davon abgesehen: Wie hier schon gesagt: Ganz normale Anrede, bedeutet nix Besonderes. Auch in GB zusammen mit Vorname in nicht-offiziellem Schriftverkehr sehr gebräuchlich.

  10. #10
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    Dear - oder auch sweetheart oder sweety wird bei vielen Amerikanern sehr inflationär benutzt. Ist nicht als Kosename zu verstehen sondern eher als oberflächliches Liebes oder Schätzchen.
    Das sagt auch die Verkäuferin im Supermarkt

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