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Thema: nicht-jagende jagdhundbesitzer, bitte hierher! :)I

  1. #21
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    Für mich kommt auch keine andere Rasse mehr in Frage als der Saluki, im Haus sind sie einfach traumhaft, immer lieb zu Menschen, ruhig - zwar Freigeister ohne will to please ... aber das hat auch Vorteile, ich finde Hunde, die den ganzen Tag arbeiten wollen, sehr stessig und ich habe keine Lust dazu ... also der perfekte Hund für mich. Der Freilauf ist für mich eher zweitrangig. Man muss wirklich schauen, was zu einem passt. Menschen sind so verschieden wie Hunde.
    Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

  2. #22
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    vielen dank für eure antworten.


    @hopi, wie war denn euer jäger zuhause?
    ihr habt/hattet doch auch katzen?

    unser schäfi hat ja nie zugebissen. und das wussten wir mit absoluter 100% sicherheit. er hatte ja mit mir auch immer schwierigkeiten mit fremden männern. und als mir einer mal zu nahe kam, hatte er dessen hand in der schnauzte, aber nicht zugebissen. garantiert.
    bei ihr ist es absolut unsicher.

    dass ich in div foren zu jagdhunden quergelesen hab, hat hat die unsicherheit leider nicht nehmen können.
    wie können leute -beinahe stolz- schreiben, ihr hund hat schon duzende katzen tot aus dem feld geholt?! oder die katzenpopulation im dorf halbiert?!
    andererseits... wahrscheinlich liest auch man nur über 'die schlimmsten fälle', warum sollt jemand über unkomplizierte tiere schreiben?!

  3. #23
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    freilauf wäre vorerst eh null thema.
    darum geht es uns nichtmal.

  4. #24
    Avatar von HopiStar
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    Zuhause waren er und die Katzen Best Buddies forever,
    Jetzt im Nachhinein- und bitte nicht falsch verstehen, ich hätte das gerne noch 20 Jahre weiter gemacht - merke ich erstmal wieder, wie entspannt es sein kann, unterwegs mit Hund. Ohne die ständige Anspannung, weil man so einen bewegungsfreudigen Hund nicht laufen lassen kann und immer auf der Suche, nach entlegenen, einsamen Plätzen, wo nichts ihn gefährdet und er nichts gefährdet.
    Im Grunde ist ein Diamant auch nur ein Stück Kohle, das die nötige Ausdauer hatte

    Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel wohlbehalten und in einem attraktiven und gut erhaltenen Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt, und dabei jubelnd …WOW, was für ein Ritt...!

  5. #25
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    Mir geht es genauso, Hopi.
    Meine Freundin, mit der ich oft unterwegs bin, hat eine Retriever-Hündin. Wäre schön, ich könnte mal wie sie ein Stück wandern ohne Leine in der Hand. Einfach so, mal beide Hände entspannt frei haben, mich unterhalten, ohne nebenher Frau Hunds Körpersprache zu checken auf Anzeichen, ob sie vielleicht gleich durchstarten könnte. Oder fünf Minuten lang mit ganzer Kraft gegenzuhalten, wenn sie durchstarten möchte. Wenn sie ihre 23 kg ins Geschirr wirft und zieht, ist es auch nicht ungefährlich. Manchmal leine ich sie beim Wandern an steilen Passagen ab und riskiere es, ehe ich stürze.

    Mein Hundetrainer sagte mal: Die ist immer unterwegs, auch wenn sie brav auf dem Hintern hockt.
    So ist es, man darf sich niemals von vermeintlicher Ruhe täuschen lassen. Ihr Radar ist immer in Bewegung – Ohren, Nase, Augen, alles scannt unablässig die Umgebung und die ist bei uns natürlich ein gefundenes Fressen, wir wohnen umgeben von Wald. Ganz abgesehen von frei zugänglichen Kaninchen und Meerschweinchen in Gärten (mein persönlicher Albtraum), Katzen, die beim Radfahren die Straße queren etc.

    Sie wird jetzt acht. Sie jagt nicht mehr jedem Vogel nach wie in den ersten Jahren, ansonsten keine Veränderung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ihr Verhalten grundlegend ändert in naher Zukunft, sie ist aber auch körperlich sehr fit. Schießt auch ab wie eine Rakete, nicht mehr ganz so schnell wie in den ersten drei Jahren, aber immer noch beeindruckend.
    Freilauf hat sie mehrmals die Woche an einem kilometerlangen Flussufer in der Nähe, das umgeben ist von Feldern. Da kann es sein, sie hetzt einem Hasen nach, aber ganz selten, dort wird so viel landwirtschaftlich gearbeitet, dass sogar die Karnickel verschwunden sind. Dort sind ihr Lieblingsreiz die Enten.

    Wie gesagt, sie gehört zu mir, ich würde sie niemals hergeben und auch noch 20 Jahre so weitermachen, aber sollte ich nach ihr nochmals einen Hund haben (unwahrscheinlich), dann ganz sicher einen ohne Jagdtrieb! Gleichzeitig finde ich die Retrieverin meiner Freundin lieb, aber langweilig, also es wird schon seinen Grund haben, warum mein Herz ausgerechnet auf sie ansprang. Ist ein bisschen so wie bei den Männern .


  6. #26
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    Zitat Zitat von paulinka Beitrag anzeigen
    Meine Freundin, mit der ich oft unterwegs bin, hat eine Retriever-Hündin. Wäre schön, ich könnte mal wie sie ein Stück wandern ohne Leine in der Hand.
    Meine Eltern haben ja auch eine, und die hat einen ziemlich starken Jadgdtrieb. Also kann man sich nicht verlassen, das jeder Goldie so entspannt ist, würde ich sagen. Unsere Retriever-Hündin davor hatte allerdings gar keinen Jagdtrieb. Dafür hatte sie die schreckliche Angewohntheit, Haufen anderer Hunde aufzufressen.. konnten wir ihr nie abgewöhnen *würg*.

    Ich würde mich aber jetzt auch nicht allzu verrückt machen. Sicher stehen im Netz auch viele besonders haarsträubende Beispiele. Unser irischer Setter war ja auch ein Hund mit starkem Jagdtrieb, aber ich kann nicht sagen, dass es für uns damals jetzt so mega stressig gewesen wäre. In seiner Sturm und Drangzeit war ich noch ein Kind, aber meine Eltern haben sich da auch nie beschwert. Meine Mutter ist hauptsächlich mit ihm gegangen und sie hat nie (auch heute im Nachhinein nicht), sich darüber beschwert, wie schrecklich das gewesen wäre.

    Sicher muss man sich im Klaren seink, dass so ein Hund vielleicht etwas anstrengender ist, aber ganz so schrecklich wie manche sich das vielleicht vorstellen ist es gewiss nicht.
    Helmut Newton im Restaurant:
    Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."
    Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

    http://www.youtube.com/watch?v=x-OqK...q2H6YuhvxiUnfQ

  7. #27
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    unser hundetrainer hat zwischenzeitlich auch vorgeschlagen, dass wir am anfang auch versuchen könnten sie in einem gespann mit seinen hunden zu integrieren, da würde sie im team 'mitgezogen'. sie könnt bei den anderen hunden abschauen und verstehen was erwartet wird. und sich dabei erstmal auspowern könnte.
    damit wir dann - mit einem wenigstens körperlich geforderten hund- mit den erziehungsbasics anzufangen können.
    sie schien aber dermassen clever & wissbegierig mit genug will to please, dass sie sich bald vom rohdiamanten zum edelstein wandeln könnt.

    wie ausgeprägt der jagdtrieb tatsächlich ist, können wir ja null beurteilen. weil sie aktuell null ausgelastet wird- abgesehen von trockenfutter in der wiese suchen, wird mit ihr nicht gearbeitet.

    wie gesagt, lieber gehen wir vom schlimmsten aus.
    der ganze aufwand könnt einem mit einem herderwelpen vom züchter genauso begegnen. dazu käme dann dafür noch toilettentraining von null auf dazu....
    auch wenn ich für einen herder gebrannt habe, werden wir uns heute nochmals zusammensetzen und es läuft wohl darauf aus, dass wir uns auf eine neue mitbewohnerin einlassen.

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