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Thema: Leben mit Hund - Vorstellung vs. Realität

  1. #1
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    Standard Leben mit Hund - Vorstellung vs. Realität

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    Können hier bitte alle mit Hund oder Hundeerfahrung sammeln, wie das Leben mit Hund tatsächlich ist und ob sie sich das wieder "antun" würden?

    Meine Nachbarn haben sich jetzt einen großen belgischen Schäferhund angeschafft und ich höre sie seit dem auch am Wochenende schon um 6 Uhr aufstehen weil sie mit dem Hund raus müssen. Ich bin ja ein Katzenmensch und habe auch keine Lust auf einen Hund und die Verantwortung, mich interessiert aber trotzdem, was ihr so zu berichten habt.

    Ich glaube dass sich wegen Corona sehr viele Menschen Hunde anschaffen und sie dann wieder abgeben werden. Das tut mir sehr leid. Viele unterschätzen, wie viel Arbeit so ein Tier halt auch auf Dauer macht.
    Der Zentralrat der Fliesentischbesitzer ist empört.

  2. #2
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    Ich setze mich mal dazu, weil ich mir in ein paar Jahren gerne einen Hund anschaffen würde. Es soll vermutlich ein Samojede werden. Allerdings erst, wenn meine Tochter alt genug ist, um alleine daheim zu bleiben. Auch wenn sie glaubhaft versichert hat, jeden Tag um 5 Uhr mit dem Hund Gassi zu gehen

  3. #3
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    Ich würde gerne was dazu schreiben, aber ich hab keine Zeit... mein Hund wartet nämlich schon auf mich und will raus

    Aber später schreibe ich gerne was dazu.

    Leider interessiert den Hund die Zeitumstellung gar nicht.. weder die Sommer noch die Winterzeit
    Helmut Newton im Restaurant:
    Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."
    Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

    http://www.youtube.com/watch?v=x-OqK...q2H6YuhvxiUnfQ

  4. #4
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    Ich finde es furchtbar, dass jetzt alle meinen, sich einen Hund anschaffen zu müssen, weil sie in Corona-Zeiten "Bespaßung" brauchen. Natürlich ist es schön, dass sich die Tierheime auch leeren, aber was ist, wenn Corona vorbei ist (soGottwill). Ich habe die meiste Zeit meines Lebens Hunde gehabt, und es ist eine unglaubliche Verantwortung und auch Einschränkung. Also zum Beispiel "mal kurz nach Mallorca" ist überhaupt nicht drin. Und Hunde werden krank, und das nicht mal selten. Das kostet Herzblut, Nerven und evtl. auch viel Geld.
    Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. (Gandhi)

  5. #5
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    Zitat Zitat von trixie Beitrag anzeigen
    Ich finde es furchtbar, dass jetzt alle meinen, sich einen Hund anschaffen zu müssen, weil sie in Corona-Zeiten "Bespaßung" brauchen. Natürlich ist es schön, dass sich die Tierheime auch leeren, aber was ist, wenn Corona vorbei ist (soGottwill). Ich habe die meiste Zeit meines Lebens Hunde gehabt, und es ist eine unglaubliche Verantwortung und auch Einschränkung. Also zum Beispiel "mal kurz nach Mallorca" ist überhaupt nicht drin. Und Hunde werden krank, und das nicht mal selten. Das kostet Herzblut, Nerven und evtl. auch viel Geld.
    Ja, finde ich auch furchtbar. Sowas muss sehr gut überlegt sein. Ich würde mir nie "spontan" ein Tier zulegen.

    Das mit den Urlauben ist mir bewusst, aber ich bin eh nicht der Typ für Reisen mit dem Flugzeug, eher Typ Ferienhaus im Norden. Einzig bei Städtereisen hätte ich Bedenken, aber da die meist nur ein paar Tage gehen, würde sich da bestimmt eine Lösung finden.

    Ich bin schon vor Jahren auf den Hund gekommen, weil ich damals einen Freund mit Hund hatte und seitdem ist der Wunsch da. Allerdings habe ich schon Respekt vor der Verantwortung und alleine mit kleinem Kind ist mir das (noch) zu viel. In 2 - 3 Jahren sollte sie alt genug sein.

    Ich glaube, dass ein Hund eine unglaubliche Bereicherung für die Familie sein kann und freue mich drauf.

  6. #6
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    Nicht alle Hunde müssen morgens um 6 Uhr raus. Meine Hündin ist eine Langeschläferin und hält bis 9 Uhr locker aus
    Du kannst niemals alle mit Deinem Tun begeistern. Selbst wenn Du über Wasser laufen kannst, kommt einer daher und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

  7. #7
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    Es ist nicht nur charakterabhängig, sondern auch rassebedingt, was ein Hund so braucht. Ich hab (eigentlichen unfreiwillig) aktuell wieder einen, der mir unendlich leid getan hat (erweiterter Bekanntenkreis). Sie war 7 Monate, als sie zu mir kam. Und hatte vorher schon drei "Herrchen" durch. Auch jetzt, nach fast 5 Jahren, klebt sie an mir und lässt mich kaum alleine. Ich vermute extreme Verlustängste, die ich ihr nicht zu nehmen vermag.

    Dafür ist sie eine chillige Vielschläferin, die locker 20 Std am Tag pennt. Auch brauche ich ihr nicht damit zu kommen, dass sie vor 10uhr aufstehen sollte...
    Geändert von Sapho (28.03.21 um 09:39:22 Uhr)

  8. #8
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    Ich selber hab keinen Hund, aber in der Nachbarschaft hatten 2 einen und eine Kundin von mir auch. Die haben alle gesagt, sie würden sich keinen wieder anschaffen. Gerade wer gerne reist, für den ist es echt schwierig. Ich kenne allerdings auch welche, die sich einen Hund angeschafft haben, damit man mehr raus geht. Find ich bescheuert.

  9. #9
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    Das tut mir auch leid. Ich würde auch mal gerne wieder in ferne Länder reisen, aber ich kann sie nicht irgendwo abgeben, das würde mir das Herz zerreißen, eben weil sie so auf mich fixiert ist. Sie würde leiden, wenn ich sie irgendwohin gäbe, aber das ist in diesem speziellen Fall so. Es gibt Hunde, denen macht das nicht soviel aus.

    Aber mir war vor Übernahme klar, dass Flugreisen erstmal tabu sind und sich die nächsten Jahre alles in pkw-anfahrbarer Nähe befinden wird.

    Da kommt mir Corona mal gelegen fliegen wäre auch ohne sie gerade nicht

  10. #10
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    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und der Wunsch wieder einen zu haben ist auch da.
    Allerdings ist die aktuelle Zeit für diese Planung für uns nicht die richtige.
    1. Corona, ja wir sind zwar mehr zuhause, aber so wie es jetzt ist, ist es nicht der normale Alltag.
    2. Wenigstens eins der Kinder sollte in der Lage sein, alleine mit dem Hund gassi zu gehen.

    Da wir immer die Kombi Hund mit Wohnung hatten hieß es immer viel raus gehen. Als ich noch zuhause gelebt habe, haben mein Vater und ich uns morgens abgewechselt. Mittags eine große Runde übers Feld und abends eine schöne Runde. Vorm Schlafen gehen noch mal kurz raus Beinchen heben.

    Urlaub war eigentlich nie ein Thema, entweder haben meine Großeltern aufgepasst oder später meine Schwester oder, als ich älter war und ausgezogen bin, ich. Oder eben Urlaub mit Hund und Auto.

    Was mich vom Hund, neben den aktuell oben aufgeführten Punkten abhält, ist der Abschied. Wir mussten vor knapp 4 Jahren unseren Hund (er lebte bei meinen Eltern) wegen Krankheit und Schmerzen einschläfern lassen meine Mama, unsere jüngste und ich haben ihn bis zum letzten Moment begleitet.
    Ich glaube, mehr muss ich zu diesem Punkt nicht schreiben, da zieht sich immer noch mein Herz zusammen und ich weine.

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